Archiv der Kategorie 'Freiräume'

Solidarität aus Detmold

Detmold
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Soli-Spontandemo für das SubstAnZ

Heute, am Freitag, dem 4. März 2011, taten ca. 45 Menschen in einer spontanen Demonstration ihre Solidarität für das SubstAnZ kund, in dem am Dienstag, dem 1.3., während des Café Resistancé eine Hausdurchsuchung auf der Suche nach indizierten Ausgaben der Interim durchgeführt wurde.

Um 17.45 startete die Demo am Haarmannsbrunnen und führte über den Theaterplatz durch die Große Straße zum Ledenhof. Sie verlief kraftvoll, wütend und mit pyrotechnischer Unterstützung. Es wurden „polizeikritische“ Parolen gerufen und auch Transpis unterstützen die Bekanntmachung unseres Anliegens.
Am Ledenhof tauchten dann leider neben den üblichen Verdächtigen der Osnabrücker Polizei (die Herren vom Staatsschutz) auch sieben prallgefüllte Wannen auf, die ihren Inhalt auf die Straße ergossen. Aufgrund der Bedrängnis, in die wir dadurch gerieten, lösten wir uns vor dem Schloss auf.
Dabei wurden leider zwei Personen vorübergehend von den Cops festgesetzt. Ihnen wurde ein Platzverweis erteilt.

An dieser Stelle entschuldigen wir uns dafür, dass leider einige Böller zu nahe an den Bummelnden in der Großen Straße zündeten. Es war nicht in unserem Sinne, die Ohren der Einkaufenden in Mitleidenschaft zu ziehen.

Gegen Repression und Kontrollen!
Wir demonstrieren immer noch wo und wann wir wollen!

Indy-Artikel inkl. Bullenbericht

Wir bedanken uns bei den VC Ultras des VFL Osnabrück für ihre Solidarität beim gestrigen Spiel!
VC

Hausdurchsuchung im SubstAnZ am 01.03.

Hausdurchsuchung

Pressemitteilung vom 02.03.2011 zur Hausdurchsuchung im Kulturzentrum „SubstAnZ“ am 01.03.2011

Am Dienstagabend des 1. März 2011 durchsuchte die Polizei die Räumlichkeiten des Kulturzentrums „SubstAnZ“ in Osnabrück. Dabei drangen ca. 30 Polizeibeamt_innen in voller Kampfmontur gemeinsam mit etwa zehn Polizist_innen in Zivil in das Gebäude ein, störten das Vereinsleben empfindlich und kriminalisierten die anwesenden Gäste. Als Anlass wurde die Suche nach einzelnen indizierten Ausgaben einer Zeitschrift angegeben. Der Durchsuchungsbeschluss richtete sich zwar gegen den in einem separaten Raum gelegenen Info- und Buchladen, jedoch drangen die Einsatzkräfte auch in weitere Bereiche des Hauses vor. Dort untersagten die Beamt_innen zunächst allen Gästen des offenen antifaschistischen Treffs „Café Résistance“ den Veranstaltungsraum zu verlassen. Sämtliche Gäste mussten unter Androhung einer Ingewahrsamnahme eine Personalienkontrolle über sich ergehen lassen und wurden anschließend vor die Tür gesetzt, wo weitere Beamte bereitstanden. Im Verlauf der Durchsuchung beleidigte nach Aussagen von Betroffenen ein Polizeibeamter die Anwesenden als „Zecken“.

Ein Gast beschreibt das Auftreten der Polizei als einschüchternd, es sei von den Beamt_innen eine aggressive Stimmung ausgegangen: „Wir wurden in einem äußerst herabwürdigenden, respektlosen Ton behandelt. Auf Nachfrage konnte uns nicht schlüssig erklärt werden, was hier mit uns geschah oder warum. Wir wurden ständig aufgefordert unsere Hände aus den Taschen zu nehmen und wurden auf einen Bereich des Raums konzentriert. Nachdem wir unsere Personalien abgeben mussten, wurden wir gezwungen, unsere Vereinsräume zu verlassen. Auf die Frage nach dem Warum, entgegnete ein Beamter: ‚Sonst wird es hier ungemütlich‘.“

Wir sind entrüstet über das Vorgehen der Polizei gegen das selbstverwaltete Zentrum „SubstAnZ“, welches die Osnabrücker Kulturlandschaft fördert und bereichert sowie außerparlamentarischer linker Politik einen Raum bietet. Hier fand, wie bereits unter anderem in Berlin, Hamburg, München und Freiburg geschehen, die Kriminalisierung linker Strukturen, alternativ-kultureller Freiräume und antifaschistischer Arbeit ihren Ausdruck. Es handelt sich nicht um einen Einzelfall, sondern um eine repressive Strategie, die darauf abzielt, progressive politische Arbeit zu stigmatisieren und nach Möglichkeit juristisch zu verfolgen.

Das Hausplenum des „SubstAnZ“
fraz-os.org

NOZ
NWM
OS1.TV

Für unabhängige Medien

Polizei vorm SubstAnZ

Liebig-Soli Demo am 2.2. auch in Osnabrück


Gegen 17.30 versammelten sich etwa 60 Personen am Ledenhof in Osnabrück um so ihre Solidarität für das heute morgen geräumte und ehemals besetzte Haus in Berlin kundzutun.
Mithilfe von Transparenten und vielen Feuerwerkskörpern ist es erneut gelungen unsere Anliegen ungestört auf die Straße zu bringen. Erfreulich, dass es nur 45 Minuten nach der Veröffentlichung benötigte um eine so lautstark und entschlossene Demo auf die Beine zu stellen.

Die Polizei war ziemlich überrascht. Sie beschränkten sich auf verkehrsregelnde Maßnahmen und scheiße gucken.

Wir senden solidarische Grüße nach Berlin und wünschen Euch und uns eine aussagekräftige Nacht und erfolgreiche Tage!
Indymedia Artikel
Neue Osnabrücker Zeitung: ‚Randalierer attackieren Polizei Osnabrück mit Feuerwerkskörpern und Steinen‘

Liebig 14 verteidigen!


Am 02.02.2011 werden die Bullen versuchen, das Hausprojekt Liebig 14 in Berlin-Friedrichshain zu räumen – da verstehen wir gar keinen Spaß.
Die drohende Räumung der Liebig 14 ist ein Angriff auf uns alle und wir haben nicht vor dies ohne Weiteres hinzunehmen!
Autonome Freiräume erkämpfen & verteidigen!
http://liebig14.blogsport.de/