Archiv der Kategorie 'Demonstrationen'

Demonstration Gegen Nazis & Repression! Free Valentin!

Für Samstag den 15.08 rufen Genoss_innen in Bremen zur Demosntration gegen Nazis und Repression und für Solidarität mit Valentin auf.

10:00h Am Brill-HB weitere Informationen hier

Im Folgenden dokumentieren wir den Aufruf vom Bündnis:
Gegen Nazis und Repression

In den letzten Monaten kam es aufgrund des Naziangriffs bei der Kneipe „Verdener Eck“ am Tag des Derbys gegen Hamburg am 19.04.2015 zu insgesamt neun Hausdurchsuchungen. Desweiteren wurden gegen ca. 30 Genoss*innen Ermittlungsverfahren eingeleitet, ein weiterer sitzt seit dem in Untersuchungshaft. Wohingegen die Faschisten von staatlicher Repression wiederholt verschont bleiben. Dabei handelt es sich nicht ausschließlich um Fussballhooligans sondern um organisierte Faschisten, die deutschlandweit in Bündnissen wie HoGeSa oder Gemeinsam Stark e.V. vernetzt sind und sich nicht scheuen gewalttätig gegen Migrant*innen vorzugehen. Der Konflikt zwischen linken Ultras und rechten Hooligans in Bremen spitzt sich seit vielen Jahren zu. Seinen vorläufigen Höhepunkt fand er, als im Jahr 2007 eine Feier der Ultragruppe „Racaille Verte“ im Ostkurvensaal von Hooligans angegriffen wurde und es zu mehreren Verletzten kam. In den darauffolgenden Ermittlungsverfahren kam es erneut zu keinen nennenswerten Verurteilungen gegen die rechten Täter. (mehr…)

Kein Naziaufmarsch in Bad Nenndorf!

Am 01.08.15 wollen wie die letzten Jahre Nazis durch Bad Nenndorf marschieren. Wir rufen dazu auf sich dem Aufmarsch entgegenzustellen.
Weitere Infos hier

Im Folgenden dokumentieren wir den Aufruf der Initiative „Kein Naziaufmarsch in Bad Nenndorf“:

Still ♥’ing to block

Wieder wollen Neonazis das Wincklerbad in Bad Nenndorf als Symbol ihres Opfermythos nutzen. Wieder wollen sie deutsche Täter_innen zu Opfern erklären und so den Nationalsozialismus relativieren. Wieder wollen sie nationalistische und völkische Hetze verbreiten. – Das werden wir verhindern! (mehr…)

PM zur Besetzung der SPD-Zentrale in Osnabrück

Am 01.07.15 gegen 15:00h wurde in Osnabrück die SPD-Zentrale besetzt. Die Aktivist_innen wollten damit die geplante Asylgesetzverschärfung durch die Bundesregierung verhindern und auf die Rolle der SPD aufmerksam machen. Gegen 17:15h zogen ca. 50-60 Menschen von der SPD-Zentrale in Form einer Spontandemonstration zum Schloss, in dem die sog. Friedensgespräche stattfanden, bei denen die Flüchtlingspolitik Thema war. Für die Tausenden Toten im Mittelmeer wurden symbolische Gräber ausgehoben und Grabsteine aufgestellt.
Den NOZ-Artikel findet ihr hier

Im Folgenden dokumentieren wir die Pressemitteilung der Aktivist_innen:

Pressemitteilung zur Besetzung der Osnabrücker SPD Geschäftsstelle
Im Rahmen einer bundesweiten Kampagne gegen die bevorstehende Asylrechtsverschärfung haben heute Aktivist*innen in Osnabrück die SPD-Geschäftsstelle in der Großen Gildewart besetzt. Ähnliche Aktionen sollen gleichzeitig im gesamten Bundesgebiet stattfinden. (mehr…)

Weg mit dem Verbot der PKK! Würdevolles Gedenken an Halim Dener!

Vor 21 Jahren wurde Halim Dener von einem deutschen Polizisten in Hannover erschossen. Die gesellschaftlichen und politischen Fragen von Krieg, Flucht, staatlicher Repression und Polizeigewalt, die
zum Tod des 16-jährigen Kurden geführt haben, sind nach wie vor ungelöst.
Auch darum gedenken wir Halim und fordern eine Aufhebung des PKK-Verbots sowie einen würdevollen Umgang mit dem Gedenken an ihn.

Kommt daher zur Demonstration:
Samstag, 4. Juli 2015 | 14.00 Uhr |Hannover (Kröpcke)

Weitere Infos hier

Im Folgendem dokumentieren wir den Aufruf der Kampagne:

Halim Dener: gefoltert. geflüchtet. verboten. erschossen.

Halim Dener musste 1994 vor dem Krieg in seiner Heimat fliehen. Das türkische Militär zerstörte Anfang der 90er Jahre in Nordkurdistan über 4.000 Dörfer, 17.000 „Morde unbekannter Täter“ wurden zumeist an kurdischen Zivilist*innen begangen, das „Verschwindenlassen von Personen“ und Folter waren gängige Praxis von Militär, Polizei, Geheimdienst und Paramilitärs. Halim selbst wurde vor seiner Flucht in Polizeihaft gefoltert, sein Dorf zerstört.
Als „unbegleiteter minderjähriger Flüchtling“ kam der 16-Jährige in die BRD. Um seine Familie in der Heimat nicht zu gefährden, musste er unter falschem Namen Asyl beantragen. Kurz zuvor gipfelten deutschlandweit öffentliche Hetze und ein gesellschaftlich weit verbreiteter Rassismus in Pogromen gegen Flüchtlinge und Migrant*innen, wie in Rostock-Lichtenhagen, Mölln und Solingen. In der Folge verschärfte die Bundesregierung das Asylrecht. (mehr…)

We Are The Crisis!

Am 20. Juni findet in Berlin eine Blockupy-Demonstration statt. Auf der Demonstration wird es einen antinationalen und antikapitalistischen Block unter dem Motto „We Are The Crisis“. Wir rufen dazu auf sich an dem Block zu beteiligen.
Weitere Informationen zur Demonstration im allgemeinen findet ihr hier
Weitere Informationen zum Block findet ihr hier

Im folgenden dokumentieren wir den Aufruf zum antinationalen und antikapitalistischen Block:

Der 20. Juni ist der letzte Tag des Frühlings. Doch der Frühling des europäischen Widerstands kennt keinen Kalender und keine Wettervorhersage. Ob gegen das Diktat der Sparpolitik, das mörderische Grenzregime oder die Arroganz der kapitalistischen Eliten, der Frühling des Widerstands hat längst begonnen und wird so bald nicht vorüber sein. (mehr…)

Abschiebehaft abschaffen – auch in Büren

Abschiebehaft abschaffen
Im Folgenden dokumentieren wir einen Aufruf zur Demonstration anlässlich der Wiedereröffnung des Abschiebeknastes in Büren:
30. Mai – 12 Uhr – Büren Schule – Kleffnerstr. 4

Im Mai beginnt die Abschiebehaft in NRW unter anderem Namen in den gleichen Räumen wieder.

Am Tag der Wiederinbetriebnahme des Abschiebeknastes werden wir demonstrieren.

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Fight Fortress Europe! Still not loving the EU

Redebeitrag der Jugendantifa Kreis Osnabrück, gehalten auf der Demonstration „1000 Tote in 5 Tagen“ am 25.04.15 in Osnabrück.

Fight fortress Europe! Still not loving the EU!

Vor wenigen Tagen wurde wieder ein trauriger Höhepunkt der europäischen Flüchtlingspolitik erreicht. Über 900 Menschen ertranken im Mittelmeer.
Nun bekunden wieder Politiker_innen Betroffenheit und sog. Besserung der EU-Grenzsicherung. Wer sich noch an die Toten von Lampedusa erinnert merkt wie viel dahinter steckt. Gleichzeitig wird die Verantwortung auf die sog. Schlepperbanden übertragen und das Gewissen so gereinigt. Zu den Zeiten der DDR noch Fluchthelfer_innen und Helden_innen, werden sie heute verteufelt und zu Täter_innen gemacht. Natürlich gibt es Arschlöcher unter diesen Fluchthelfer_innen und es ist für die Geflüchteten beschissen dafür Geld zu bezahlen. Wer allerdings die Festung Europa immer weiter hochrüstet und damit immer mehr Tote verursacht, treibt auch den Preis in die Höhe. Außerdem scheint es paradox in einer kapitalistischen Welt einer Personengruppe vorzuwerfen, sie würde Geld für Dienstleistungen nehmen. Grund für das Sterben sind eben nicht die Fluchthelfer_innen, sondern das militärische Abschotten Europas. (mehr…)

Demonstration 1000 Tote in 5 Tagen: Die Festung brechen, neue Wege wagen.

Am 25.04.15 ruft die Gruppe No-Lager Osnabrück zu einer Demonstration gegen die europäische Flüchtlings – und Asylpolitik auf.

25.04.2015 um 14 Uhr am Hauptbahnhof Osnabrück

Im Folgenden dokumentieren wir den Aufruf von No-Lager Osnabrück:

Wenn jetzt in wenigen Tagen über 1000 Menschen auf der Flucht nach Europa im Mittelmeer ertrinken, so ist dies keine Tragödie die Europa überrascht – im Gegenteil: Es ist eine Tragödie, die nicht nur vielfach vorausgesagt wurde, sie wurde sogar so geplant. Wenn die europäische Politik, nicht zuletzt unter Druck der Bundesregierung, das Seenotrettungsprogramm ‘Mare Nostrum’ angeblich aus Kostengründen – 2 Tage G7-Gipfel in Elmau kosten mehr – nicht weiterführt und gleichzeitig immer größere Summen für die Abschottung durch hochmilitarisierte Grenzen ausgibt, war damit der Tod von vielen tausenden Flüchtenden schon mit eingeplant. Das Mittelmeer soll als Waffe und als Abschreckung gegen jene genutzt werden, die durch Elend, politische Verfolgung, Diktaturen und Kriege und damit nicht selten durch deutsche Waffen, durch von Europa unterstütze Regime und durch die Ausbeutung seitens westlicher Konzerne aus ihren Heimatländern vertrieben werden. (mehr…)

Antifaschistischer Selbstschutz ist legitim & notwendig! Demonstration in Bückeburg

In Bückeburg gibt es seit Jahren eine sehr aktive Nazi-Szene und Menschen die sich gegen diese Zustände organisieren. Die Genoss_innen in Bückeburg werden nun Opfer einer massiven Repressionswelle durch Polizei und Justiz. Aus diesem Grund wird es am 18.04.15 in Bückeburg eine antifaschistische Demonstration geben. Wir rufen dazu auf sich an der Demonstration zu beteiligen und sich mit den Betroffenen solidarisch zu zeigen.
Weitere Infos findet ihr hier.

18. April 2015 – 14:00 Uhr – Bückeburg Bahnhof

Im Folgenden dokumentieren wir den Aufruf der Kampagne

Bückeburg – Braune Scheiße steigt nach Oben

Die Stadt Bückeburg mit Sitz des niedersächsischen Staatsgerichtshof liegt im Landkreis Schaumburg. In diesem Landkreis konnten über Jahrzehnte hinweg neonazistische Gruppen und Strukturen meist ungestört agieren und sich verfestigen. So finden in der Nähe auch jährlich die Aufmärsche von Neonazis in Bad Nenndorf statt, organisiert von rechten Strukturen in Ostwestfalen, Minden und Schaumburg. Initiator Markus Winter und andere Kader nutzen diesen Event um aktionsorientierte Jugendliche in Schaumburg in die Arbeit des nationalen Widerstands einzubinden. 2008 formierten diese militanten Kader junge Neonazis zur „Aktionsgruppe Bückeburg“. Die Mitglieder der Kameradschaft kamen auch aus anderen Gemeinden des Landkreises. Auf viele Jugendliche wirkte die rechte-Szene, mit ihrem Auftreten als “Autonome Nationalisten“, anziehend (diese übernehmen bewusst das Auftreten und die Aktionsformen der linken autonomen Bewegung). An den Schulen begann die rechte Szene zu dominieren und andersdenkende Jugendliche wurden in und nach der Schule bedroht. Vor allem in Bückeburg gelang es den Neonazis eine “Vormachtstellung“ auszubauen. (mehr…)

Ein Tag des Zorns. PM vom M18-Netzwerk.

Wir dokumentieren die Pressemitteillung des linksradikalen M18-Netzwerks zu den Protesten am 18.03.15 gegen die EZB-Neueröffnung.
Weitere Infos zum M18-Netzwerk findet ihr hier

PM: Ein “Tag des Zorns” in Frankfurt

Vielfältige und deutliche Aktionen gegen die Eröffnungsfeier der Europäischen Zentralbank

Zusammen mit Blockupy hat auch das antitautoritäre und antikapitalistische M18-Netzwerk aus ganz Europa ein deutliches Zeichen der Solidarität mit denen gesetzt, die unter der deutsch-europäischen Krisenpolitik leiden.

M18-Sprecherin Lea Solmstroem: “Wir haben Menschen aus ganze Europa eingeladen, um ihren Frust und ihre Wut nach Frankfurt zu tragen. Die EZB, die in den letzten Jahren maßgeblich an der Verschlechterung der Lebensbedingungen so vieler Menschen in Europa beteiligt war, ist eine der Auslöser und die richtige Adressatin dieser Wut.” (mehr…)