Archiv der Kategorie 'Café Résistance'

Café-Klatsch

Überall um dich rum nur rechte Knallbirnen, Ausgrenzung und ätzende Ansichten? Dir geht das gewaltig auf den Keks und du möchtest von deinen Erfahrungen berichten oder etwas dagegen tun? Dann komm zum Café-Klatsch!

Das Café-Klatsch bietet dir die Möglichkeit, dich in einem offenen Plenum über diese Probleme auszutauschen. Dabei geht es natürlich auch darum, aktiv zu werden gegen menschenverachtende Ansichten und die Leute, die diese verbreiten und vertreten. Du bist natürlich herzlich eingeladen jederzeit Inhalte, die dir auf der Seele brennen, in diese Runde zu tragen und dort mit den Anwesenden darüber zu sprechen. Denn häufig lassen sich Ansätze und Lösungen gemeinsam einfacher finden und es kann erreicht werden, was alleine unmöglich erscheint.

Das Café-Klatsch freut sich auf dich, deine Fragen und Ideen!

Dienstag, der 16.10.2012 – ab 19 Uhr – im Café Résistance
SubstAnZ, Frankenstr. 25a, Osnabrück

Café

Kein Café am 3. Juli

Am Dienstag, dem 3.7., fällt das Café Resistancé leider aus.

Vortrag: Postnazismus 2012

Der 8. Mai 1945 markiert das Ende des Deutschen Nationalsozialismus als Staat, doch gibt es keinen Staat ohne Souverän, bzw. ohne Staatsvolk. Die jüngsten Skandale um die Nazi-Terrorgruppe NSU und verschiedenste Verfassungsschutz-Ämter haben mal wieder das Licht der Öffentlichkeit auf die Akteure des postnazistischen deutschen Staates geworfen. Nicht nur Verfassungsschutz, BND, Auswärtiges Amt, Bundeswehr und wer weiß was noch für Organe und Ämter des neuen Staates waren durchsetzt von ehemaligen NSDAP-Mitgliedern.
Wie Nazis und Neonazis noch heute behaupten, war die junge BRD ein besetztes Land. Und genau diesen Besatzer_innen ist es zu verdanken, das all die Ex-Nazi-Bewegten nicht wieder ernst machten mit ihrem Traum von Deutschland unter dem Führer (wem auch immer dann). Das die NSDAP sich genau wie andere faschistische Parteien als Bewegung verstand und somit nicht nur politische Lufthoheit hatte, lässt das Demokratiebekenntnis junger BRD-Institutionen merkwürdig erscheinen.
Im Vortrag soll allgemein ein Eindruck über die Ex-NSDAPler im Dienste des jungen deutschen Staat gegeben werden; ausführlicher wird die so genannte Täter_innen-Rechtsprechung beleuchtet. Im dritten Teil versuchen wir, etwas unter die Oberfläche des aktuellen politischen Treibens zu blicken und etwa eine “Tendenz zur Despotie” vs. “Rückkehr der Demokraten” zu diskutieren. Im letzten Teil wollen wir versuchen, an Hand eigener und geliehener Thesen und Argumente Fragen für das politische und/oder private Handeln aufzuzeigen.
Ventôse

Vortrag im Café Résistance: Dienstag, 19. Juni ab 19 Uhr im SubstAnZ (Frankenstr. 25a, OS)

Bildungsfahrt zur Gedenkstätte Augustaschacht

Augustaschacht
Das Arbeitserziehungslager Ohrbeck im Augustaschacht wird in der Geschichtsschreibung als »KZ der Gestapo« bezeichnet. Insgesamt waren in Ohrbeck mehr als 2.000 Jugendliche und Männer zwischen Januar 1944 und April 1945 inhaftiert. Mindestens 100 von ihnen überlebten die durchschnittlich auf 8 Wochen begrenzten unmenschlichen Arbeits- und Haftbedingungen nicht.

Am 20. Mai organisiert das Café Résistance eine gemeinsame Bildungsfahrt zur Gedenkstätte Augustaschacht.
Dort angekommen werden wir an einer 1 ½ stündigen Führung teilnehmen.
Bei Interesse schaut doch bitte am 15. Mai 2012 im Café Résistance (SubstAnZ, Frankenstr. 25a) vorbei. Dort wird es alle weiteren Infos, wie Abfahrtszeiten, Dauer & Kosten, geben.

Weitere Infos unter:
www.gedenkstaetten-augustaschacht-osnabrueck.de/Augustaschacht/

Café Résistance
caferesistance@resist.ca

Keinen Meter den Nazis in Münster!


Am Samstag, dem 3. März 2012, will die junge Gruppe „Nationale Sozialisten Münster“ (NaSoMS), unterstützt von der Kameradschaft Hamm, in Münster einen Nazi-Aufmarsch durchführen, um rassistische und geschichtsrevisionistische Propaganda zu verbreiten.
Dagegen regt sich breiter Widerstand, von zivilgesellschaftlichen Engagement bis zu autonomen Antifas. Ein Ziel ist dabei allen gemeinsam: den Faschist_innen keinen Meter in Münster zu überlassen!

Falls ihr in Osnabrück oder Umgebung wohnt, kommt zur Informations- und Mobilisierungsveranstaltung ins SubstAnZ! Diese findet im Rahmen des Café Résistance am Dienstag, dem 21. Februar ab 19 Uhr in der Frankenstr. 25a statt. Alle Anreiseinfos bei der AAOS.

Wichtige Info: * Am Samstag den 3. März fahren wir gemeinsam mit Gruppen und Menschen aus Norddeutschland nach Münster. Da der Osnabrücker Bahnhof einen strategischen Knoten darstellt, rufen wir Euch auf zu 9 Uhr in die Bahnhofshalle am Osnabrücker Hauptbahnhof zu kommen. Wir fahren dann geschlossen nach Münster.

Für Menschen die eine längere Anreise haben bieten wir eine Pennplatzbörse an. Das bedeutet, dass Ihr am Vorabend anreisen und ausgeschlafen und gefrühstückt mit uns allen zusammen nach Münster fahren könnt. Hierfür ist allerdings eine Anmeldung erforderlich -> info@antifa-os.de *

Hier findet ihr den Aufruf zu den Blockaden, den Aktions-Aufruf NAZIS ANGREIFEN! und die angemeldete Route der Nazis.
Im Vorfeld fanden bereits verschiedene antifaschistische Aktionen statt, unter anderem ein öffentliches Nazi-Outing.


Freitags am 2. März wird eine antifaschistische Vorabenddemo unter dem Motto „Keine Homezone für Nazis – ob in Parteien, freien Kräften oder am Stammtisch“ in Hamm (Westf.) stattfinden. Diese richtet sich auch gegen die Aktivitäten der Neonazi-Kameradschaft Hamm, deren Mitglied Sascha Krolzig auch Anmelder des Aufmarschs in Münster ist. Treffpunkt ist um 19:45 Uhr am Hauptbahnhof.

NAZIS BEKÄMPFEN – MIT ALLEN MITTELN, AUF ALLEN EBENEN!
DEN NAZIAUFMARSCH AM 3. MÄRZ ZUM DESASTER MACHEN!

Bündnis ‚Keinen Meter‘
3.3. MÜNSTER NAZIS ANGREIFEN

07. Februar 2012 // 19 Uhr // Infoveranstaltung zum Naziaufmarsch in Dresden

Auch im Februar 2012 wollen tausende Nazis aus ganz Europa durch Dresden marschieren und die Geschichte des deutschen Angriffskrieges und deren Folgen verdrehen und instrumentalisieren. Eine breite antifaschistische Gegenmobilisierung ist im vollen Gange und so wollen auch wir zusammen mit Euch wieder nach Dresden fahren, um den Nazis ihren Tag zu versauen. Bereits 2010 und 2011 konnten die Aufmärsche durch zehntausende engagierte Antifaschist_innen erfolgreich verhindert werden. Damit dieses auch 2012 gelingen kann, werden aus ganz Deutschland und Europa hunderte Busse mit überzeugten Menschen den Weg nach Dresden finden.

Die erste Infoveranstaltung findet am Dienstag, den 7. Februar 2012, beim Café Résistance ab 19 Uhr im SubstAnZ statt.
Wie auch in den vergangenen Jahren werden wir Euch einen Bus aus Osnabrück anbieten. Karten könnt Ihr vor Ort, für vermutlich 20 Euro pro Person, erwerben.

Weitere Infos auch unter AAOS oder Café Résistance!

Filmvorführung: ‚300 Juden gegen Franco‘

Heute abend zeigen wir im Café Résistance nach einer kurzen Einleitung den Dokumentarfilm „300 Juden gegen Franco“.

Guerra

Als 1936 der Spanische Bürgerkrieg begann, verließen mehr als 300 Jüdinnen und Juden das britische Mandatsgebiet Palästina, um in den Internationalen Brigaden gegen den Faschismus zu kämpfen. Viele von ihnen waren jüdische Kommunist_innen und davon überzeugt, dass der Faschismus nicht nur das größte Übel für die Jüd_innen, sondern der Menschheit überhaupt sei.
Diese Freiwilligen aus Palästina mussten sich mit dem Widerstand der zionistischen Gemeinschaft sowie der Kommunistischen Partei auseinander setzen. Denn auch in Palästina wurde beim Aufbau der jungen Siedlungen und Kibbuzim jede Hand gebraucht – im “gelobten Land” für einen jüdischen Staat zu kämpfen, hielten viele für wichtiger, als das Leben in der Fremde aufs Spiel zu setzen. Auch die Familien der Freiwilligen verstanden diesen Einsatz oft nicht. Denn manche der engagierten Kämpfer_innen waren ja gerade erst den Verfolgungen durch die Nationalsozialisten in Deutschland entkommen, so wie der junge Deutsche Kurt Goldstein.
Neben Goldstein kommen in der Dokumentation “300 Juden gegen Franco” weitere der letzten heute noch lebenden Freiwilligen und Familienangehörigen zu Wort, ergänzt von Filmausschnitten, Tagebuchauszügen, Briefen und Dokumenten.

Antifa Café [Spezial]

Im Rahmen der „inter-kult Wochen der Kultur“ in Osnabrück zeigen wir einen Dokumentarfilm.

Tod in der Zelle – Warum starb Oury Jalloh?
Der Flüchtling Oury Jalloh verbrennt in einer Polizeizelle, während er gefesselt auf einer feuerfesten Matratze liegt. Er soll sich selbst angesteckt haben, so die offizielle Version von Polizei und Staatsanwaltschaft. Filmaufnahmen und Dokumente vom Tathergang, welches Gegenteiliges beweisen könnten, verschwinden.
Der Film bekam den Deutschen Menschenrechts-Filmpreis.

Regie: Marcel Kolvenbach und Pagonis Pagonakis (2006)

6. September 2011; Beginn gegen 19 Uhr, Eintritt frei

Café macht Sommerpause

Im August macht das Café Résistance einen Monat Sommerpause, d.h. es werden keine Cafés stattfinden.
Ab September wieder jeden 1. und 3. Dienstag im Monat ab 19 Uhr im SubstAnZ (Frankenstr. 25a, Osnabrück).
Das nächste Café ist am Dienstag, dem 6. September 2011.

Mobilisierungsveranstaltung gegen den Naziaufmarsch in Bad Nenndorf

Bad Nenndorf 2011

Am Dienstag, dem 19. Juli 2011, findet ab 20:00 Uhr im SubstAnZ (Frankenstr. 25a, Osnabrück) im Café Résistance eine Mobilisierungsveranstaltung statt. Hier wird es Informationen rund um den Naziaufmarsch in Bad Nenndorf und eventuell die Besprechung einer gemeinsamen Anreise zu den Gegenprotesten geben.
Das Café ist wie immer ab 19:00 Uhr geöffnet.

In diesem Jahr am 6. August wollen wieder hunderte Neonazis aus Deutschland und dem benachbarten Ausland ihren „Gedenk“-Marsch in Bad Nenndorf abhalten. Ihrer Darstellung nach trauern sie um Menschen, die während ihrer Inhaftierung im Bad Nenndorfer Militärgefängnis „Wincklerbad“ verstorben sind. Das Wincklerbad war nach dem 2. Weltkrieg Verhörlager der britischen Armee, in dem u.a. Oswald Pohl, SS-General und Leiter des SS-Wirtschafts- & Verwaltungshauptamtes und somit zuständig für die Konzentrationslager, inhaftiert war. In Wahrheit geht es ihnen aber nur darum, die Geschichte zu ihren Gunsten umzudeuten. Aus deutschen Tätern sollen Opfer „allierter Gewaltherrschaft“ werden. Die Teilnehmerzahl an diesem Aufmarsch steigt von Jahr zu Jahr. Es ist der größte Aufmarsch Norddeutschlands und der drittgrößte in der BRD.
Seit dem 1. Aufmarsch im Jahr 2006 gab es immer wieder einfallsreiche Aktionen, die den Aufmarsch verzögern und stören konnten. Gänzlich verhindert werden konnte er bisher leider nicht. So auch im vergangenen Jahr, als die Polizei den Aufmarsch von rund 900 Neonazis an einer Betonpyramide mit angeketteten Gegendemonstrant_Innen vor dem Wincklerbad vorbeiführte – und damit auf die Forderungen des Anmelders Marcus Winter einging.
Auch in diesem Jahr werden mehrere hundert Nazis in Bad Nenndorf erwartet.

Dresden und andere Städte haben es gezeigt: Mission possible!
Trotz der politischen Gewolltheit des Aufmarsches und der enormen Polizeipräsenz der letzten Jahre sind der Kreativität keine Grenzen gesetzt!
Offensiv stoppen. Kreativ sabotieren.
Kommt am 6. August nach Bad Nenndorf!

to be continued: badnenndorf.tk