Archiv der Kategorie 'Antinationalismus'

Beyond Europe Camp


Vom 18 – 25.08 findet in Griechenland, Chalkidiki, das erste Beyond Europe Camp statt. Beyond Europe ist ein antikapitalistisches antiautoritäres Bündnis.
Antinationale Solidarität und Vernetzung sind schon immer eine Notwendigkeit gewesen, aber gerade aufgrund der aktuellen Entwicklung in Europa und speziell in Griechenland ist es wichtig eben diese voranzubringen. Das Camp bietet eine gute Möglichkeit.
Weitere Informationen zum Camp findet ihr hier

Im Folgenden dokumentieren wir die Einlandung von Beyond Europe:

Seit dem Blockupy- und M18-Aktionstag am 18.03.2015 in Frankfurt am Main kursiert die Idee eines Beyond Europe-Camps in sämtlichen internen Diskussionen und Nachbereitungen. In den letzten drei Wochen hat diese Idee nun konkretere Formen angenommen: Auf die Initiative des Netzwerkes „Antiautoritäre Bewegung“aus Thessaloniki wird ein erstes solches Camp vom 18. bis 25. August 2015 im Nordosten Chalkdikis in Griechenland stattfinden. (mehr…)

We Are The Crisis!

Am 20. Juni findet in Berlin eine Blockupy-Demonstration statt. Auf der Demonstration wird es einen antinationalen und antikapitalistischen Block unter dem Motto „We Are The Crisis“. Wir rufen dazu auf sich an dem Block zu beteiligen.
Weitere Informationen zur Demonstration im allgemeinen findet ihr hier
Weitere Informationen zum Block findet ihr hier

Im folgenden dokumentieren wir den Aufruf zum antinationalen und antikapitalistischen Block:

Der 20. Juni ist der letzte Tag des Frühlings. Doch der Frühling des europäischen Widerstands kennt keinen Kalender und keine Wettervorhersage. Ob gegen das Diktat der Sparpolitik, das mörderische Grenzregime oder die Arroganz der kapitalistischen Eliten, der Frühling des Widerstands hat längst begonnen und wird so bald nicht vorüber sein. (mehr…)

Gegen Integration & Ausgrenzung, Kundgebung gegen die NOZ-Podiumsdiskussion.

Am Dienstag, den 03.03, lädt die Neue Osnabrücker Zeitung (NOZ) zu einer Podiumsdiskussion im NOZ-Medienzentrum ein. Auf dem Podium sollen Innenminister Boris Pistorius, Thilo Sarrazin, terre-des-hommes Chefin Danuta Sacher und Sozialwissenschaftler Andreas Zick sitzen.
Das Thema der Diskussion: Asyl, humanitäre Verantwortung und Integration.
Wir wollen Sarrazins Rassismus und grundsätzlich der Forderung nach Integration eine Absage erteilen.
Grund für uns zu Protest aufzurufen.
Wir rufen am 03.03 zu einer Kundgebung um 17:00 Uhr am NOZ-Medienzentrum (Breiter Gang/Berliner Platz) auf.
Im Folgenden unser Aufruf:

Gegen Integration & Ausgrenzung

Die gesellschaftliche Realität sieht nicht gerade rosig aus. Überall in der BRD sprießen reaktionäre Bewegungen aus dem Boden. Angefangen bei Hogesa und Pegida, über besorgte Eltern, religiöse Fundamentalist_innen und die AfD. Doch reaktionäres Handeln und Denken fängt nicht erst bei einigen Rassist_innen in Dresden oder einem Bernd Lucke von der AfD, geschweige denn bei Nazis an. Es wird praktisch permanent von weiten Teilen der Gesellschaft betrieben und reproduziert.
Die Grundlage dafür liegt darin, wie diese Gesellschaft eingerichtet ist und wie bzw. wer hier Diskurse führt.
Vorweg: Dies bedeutet, dass die NOZ eine Verantwortung hat, wen sie einlädt und wem sie eine Bühne gibt und damit seine Meinung salonfähig macht. Bei Thilo Sarrazin fängt das Problem allerdings nicht an, vielmehr ist er eine Art Spitze der Scheiße. (mehr…)

Bustour nach Frankfurt

Am 18. März 2015 will die Europäische Zentralbank (EZB) in Frankfurt am Main ihr neues Hauptquartier feierlich eröffnen. Es gibt nichts zu feiern an Sparpolitik und Verarmung! Tausende von wütenden Menschen und entschlossenen Aktivist_innen aus ganz Europa werden daher die Straßen rund um den Eurotower blockieren und dieses Event der Macht und des Kapitals unterbrechen. Wir werden ihre Party übernehmen und sie in einen Ausdruck des transnationalen Widerstands verwandeln!
Mehr zu den Aktionen in Frankfurt Hier

Aus Osnabrück wird es an diesem Tag einen Bus geben. Des Preis liegt bei 20 pro Person.
Wenn ihr mit wollt, bemüht euch bitte möglichst bald um Tickets und sprecht uns an.

Karten könnt ihr im Café Résistance kaufen und bei jeder Veranstaltung unserer Reihe „Krisenpolitik und die europäische Rechte“.
Dazu mehr Hier

Den Wiener Akademikerball unmöglich machen!

Am 30.01. wird es in Wien eine Demonstration gegen den, zum dritten mal stattfindenden, Wiener Akademikerball geben. Vorher hieß er mehrere Jahre Wiener Kooperationsring. Dieser stellt ein Treffen der europäischen Rechten dar, bzw. hat dies einmal dargestellt. Aufgrund der starken Gegenproteste ist der Ball nun sehr negativ in der Presse und die Teilnehmer_innenzahlen sind stark gesunken. Im kommenden Jahr soll ihm nun endgültig ein Ende bereitet werden.
Weitere Infos findet ihr hier

Im Anschluss dokumentieren wir den Aufruf des NO-WKR-Bündnisses:

Für ein Ende der Gewalt!

Am 30. Jänner 2015 findet zum dritten Mal der Wiener Akademikerball in den repräsentativen Räumlichkeiten der Wiener Hofburg statt. Ort und Veranstalterin des Balls, die Wiener Landesgruppe der FPÖ, geben Auskunft darüber, wie gesellschaftsfähig Burschenschafter und ihre ideologischen Versatzstücke wie Antisemitismus, Sexismus, Männerbündelei, Homophobie und Rassismus in Österreich sind. (mehr…)

BY ALL MEANS NECESSARY

By all means necessary
Kurzaufruf zur autonomen Antifakampagne gegen den Naziaufmarsch im Januar 2015 in Magdeburg

Am 16.Januar 2015 jährt sich zum 70. Mal die Bombardierung Magdeburgs. Diesen Anlass nutzen Nazis seit 1998 für ihre „Gedenkmärsche”. Inhaltlich setzen sie sich damit in direkte Kontinuität zum historischen Nationalsozialismus. Der Aufmarsch dient regional und bundesweit als identitätsstiftendes, nationalsozialistisches Event. In den vergangenen Jahren hat er sich mit einer Teilnehmendenzahl von rund 1000 Nazis zum größten regelmäßigen Naziaufmarsch in der BRD entwickelt. Nur an wenigen anderen Orten schafft es die Naziszene derzeit, bei politischen Veranstaltungen personelle Stärke nach außen zu demonstrieren. Zum 70. Jahrestag der Bombardierung rechnen wir mit einem weiteren Anstieg der Teilnehmendenzahl. Es gilt, den Nazis diesen Ort der politischen Reproduktion ihrer Szene zu nehmen – mit allen notwendigen Mitteln. (mehr…)

Scheiß Afd Scheiß Sarrazin Scheiß Freden!

Am Freitag den 19.09.14 hielt die Afd eine Veranstaltung mit Thilo Sarazin ab. Ort war das Hotelrestaurant zum Freden in Bad Iburg (ein Lokal am Rande von Bad Iburg). Es ist und bleibt scheiße wenn Menschen rechtem Gedankentum einen Ort geben. Es genügt allerdings hierbei nicht die Afd, Sarazin oder das Hotel als Nazis zu beschimpfen, denn das sind sie nicht. Die radikale Linke muss sich damit auseinandersetzen wie eben Rechtspopulismus kritisiert werden kann und sollte um einen effektiven Kampf gegen eben diesen zu führen.
In diesem Sinne Für mehr Tugendterror!

Aus diesem Anlass ein Text zum Thema von dem …Ums Ganze! Bündnis. Er behandelt die Afd (bezogen auf den Europa Wahlkampf).

In ganz Europa bringen sich derzeit rechte Parteien gegen die Europäische Union und den Euro in Stellung. Sie greifen den allgegenwärtigen Unmut über die europäische Krisenpolitik auf und propagieren die Rückbesinnung auf’s Nationale. Nationalismus als Alternative zur autoritären EU-Politik? Vielen Dank, dieses Angebot weisen wir entschieden zurück. Stattdessen rufen wir alle, die wie wir keine Lust auf nationalistische Ausgrenzung und autoritäre Politik von oben haben, auf, vor der Europawahl am 25. Mai ein Zeichen gegen Nationalismus, Austeritätspolitik und Wettbewerbsdiktat zu setzen und gegen den rechtspopulistischen Vormarsch aktiv zu werden. Für eine solidarische Perspektive jenseits nationaler Grenzen und kapitalistischer Verwertungszwänge. (mehr…)

Naziaufmarsch in Hamm

Der Ham­mer Kreis­ver­band der Neo­na­zi-​Par­tei „Die Rech­te“ kün­digt für den 3. Ok­to­ber einen Auf­marsch in Hamm an. Das Motto der am „Tag der Deut­schen Ein­heit“ statt­fin­den­den De­mons­tra­ti­on lau­tet „Wir sind das Volk – Ge­mein­sam für Frie­den, Frei­heit und Selbst­be­stim­mung“. In wel­chem Stadt­teil der Auf­marsch star­ten soll, teil­ten die Neo­na­zis noch nicht mit. Auch wur­den noch keine Pläne für eine et­wai­ge „Vor­a­bend-​De­mons­tra­ti­on“ be­kannt ge­ge­ben. 2011 und 2013 fan­den sol­che Auf­mär­sche am Vor­trag in Unna statt. 2010 wurde eine Kund­ge­bung in Ahlen durch­ge­führt. Gegen den Na­zi­auf­marsch in Hamm wird es Ge­gen­ak­ti­vi­tä­ten geben.

Aktuelle Infos gibts bei der Antifaschistischen Aktion Hamm

Info-Veranstaltung gegen die Einheitsfeier

Am 16.9 wird es im Café Résistance eine Info-Veranstaltung zu den Protesten, Aktionen usw. gegen die Einheitsfeier in Hannover geben. Beginnen wird die Veranstaltung um 19:00h wie immer im SubstAnZ.
Hier noch der Aufruf des Bündnisses und der von Ums Ganze…!
Im Anschluss dokumentieren wir den Ankündigungstext des Bündnisses gegen die Einheitsfeierlichkeiten:

Am dritten Oktober diesen Jahres ist Hannover Gastgeber des Spektakels rund um die Einheitsfeier. Gefeiert wird an diesem Datum ganz unspektakulär der Stichtag der formellen Übernahme der DDR durch die BRD. In Hannover wird sich der Deutsche Staat anlässlich dieses Tages in Szene setzen und seine Politik würdigen lassen, ohne die nationalistisch aufgeladene feucht-fröhliche Stimmung der Fußballfanmeilen. So oder so – kein Grund zum Feiern. Denn diese Ordnung, die mit der Politik des deutschen Staates gesichert wird, bedeutet immer auch: Armut, Ausgrenzung und Leistungszwang. Verschiedenste linke Gruppen organisieren daher gegen dieses Feiern der Nation ein breites Gegenprogramm vom 2. bis zum 4. Oktober. Warum sie das machen und was genau euch erwartet soll Inhalt dieser Veranstaltung sein.

Gegen die Einheitsfeier 2014 in Hannover

Hannover
Es wird eine Kundgebung mit Konzert, eine bundesweite Demonstration und einen Kongress vom 2-4 Oktober geben.
Mehr Infos und News findet Ihr Hier
Hier folgt der Aufruf von dem Bündnis gegen die Einheitsfeierlichkeiten in Hannover.

Am dritten Oktober diesen Jahres ist Hannover Gastgeber des Spektakels rund um die Einheitsfeierlichkeiten. Gefeiert wird an diesem Datum ganz unspektakulär der Stichtag der formellen Übernahme der DDR durch die BRD. In Hannover wird sich der Deutsche Staat anlässlich dieses Tages in Szene setzen und seine Politik würdigen lassen, ohne die nationalistisch aufgeladene feucht-fröhliche Stimmung der Fußballfanmeilen. So oder so – kein Grund zum Feiern. Denn diese Ordnung, die mit der Politik des deutschen Staates gesichert wird, bedeutet immer auch: Armut, Ausgrenzung und Leistungszwang. (mehr…)