Archiv der Kategorie 'Antifa'

Antifaschistischer Selbstschutz ist legitim & notwendig! Demonstration in Bückeburg

In Bückeburg gibt es seit Jahren eine sehr aktive Nazi-Szene und Menschen die sich gegen diese Zustände organisieren. Die Genoss_innen in Bückeburg werden nun Opfer einer massiven Repressionswelle durch Polizei und Justiz. Aus diesem Grund wird es am 18.04.15 in Bückeburg eine antifaschistische Demonstration geben. Wir rufen dazu auf sich an der Demonstration zu beteiligen und sich mit den Betroffenen solidarisch zu zeigen.
Weitere Infos findet ihr hier.

18. April 2015 – 14:00 Uhr – Bückeburg Bahnhof

Im Folgenden dokumentieren wir den Aufruf der Kampagne

Bückeburg – Braune Scheiße steigt nach Oben

Die Stadt Bückeburg mit Sitz des niedersächsischen Staatsgerichtshof liegt im Landkreis Schaumburg. In diesem Landkreis konnten über Jahrzehnte hinweg neonazistische Gruppen und Strukturen meist ungestört agieren und sich verfestigen. So finden in der Nähe auch jährlich die Aufmärsche von Neonazis in Bad Nenndorf statt, organisiert von rechten Strukturen in Ostwestfalen, Minden und Schaumburg. Initiator Markus Winter und andere Kader nutzen diesen Event um aktionsorientierte Jugendliche in Schaumburg in die Arbeit des nationalen Widerstands einzubinden. 2008 formierten diese militanten Kader junge Neonazis zur „Aktionsgruppe Bückeburg“. Die Mitglieder der Kameradschaft kamen auch aus anderen Gemeinden des Landkreises. Auf viele Jugendliche wirkte die rechte-Szene, mit ihrem Auftreten als “Autonome Nationalisten“, anziehend (diese übernehmen bewusst das Auftreten und die Aktionsformen der linken autonomen Bewegung). An den Schulen begann die rechte Szene zu dominieren und andersdenkende Jugendliche wurden in und nach der Schule bedroht. Vor allem in Bückeburg gelang es den Neonazis eine “Vormachtstellung“ auszubauen. (mehr…)

Ten Years Later. Antifa-Demo 28.03.15 in Dortmund

Am 28.03. wird in Dortmund eine antifaschistische Gedenkdemonstration in Erinnerung an den 2005 von Nazis ermordeten Punk Thomas „Schmuddel“ Schulz stattfinden. Weitere Infos hier
Am 17.03 wird es im Café Résistance eine Infoveranstaltung mit Genoss_innen aus Dortmund geben. Beginn der Veranstaltung ist 19h.
Anschließend ist wie immer Café Klatsch (offenes Antifa-Plenum).

Im Folgenden dokumentieren wir den Aufruf der Antifaschistischen Union Dortmund:

Keine Ruhe für Neonazis! Aufruf zur antifaschistischen Demonstration am 28.03.2015 in Dortmund

Am 28. März 2015 jährt sich der Mord an Thomas »Schmuddel« Schulz zum zehnten Mal. Der Punk wurde am Ostersonntag 2005 durch den Neonazi Sven Kahlin in der U-Bahn-Haltestelle Kampstraße erstochen, nachdem Thomas ihn aufgrund seiner rechten Bekleidung zur Rede gestellt hatte. Er verstarb wenige Zeit später. Wir werden daher an diesem Tag in Dortmund gegen rechte Gewalt demonstrieren. In diesem Zusammenhang wollen wir auf die Aktualität und die Dimensionen rechter Gewalt hinweisen und die tiefe Verankerung rechter Ideologien in der Gesellschaft thematisieren. Die Demonstration wird dieses Jahr zum zehnten – und auch zum letzten Mal – stattfinden. Seit der ersten Großdemonstration kurz nach dem Tod von Thomas Schulz, ist die »Schmuddel-Demo« ein wichtiger Termin in Dortmund geworden. Unter verschiedenen inhaltlichen Schwerpunkten versammelten sich jedes Jahr hunderte AntifaschistInnen, um an die Opfer rechter Gewalt zu erinnern. Oft sind wir dabei nach Dorstfeld gezogen, um die Ruhe der Neonazis zumindest temporär zu stören. Auch dieses Jahr werden wir wieder gegen die Dortmunder Neonazis demonstrieren, die mittlerweile im Gewand der Partei »Die Rechte« auftreten. Wir wollen zeigen, dass Thomas Schulz und alle anderen, die Neonazis und RassistInnen zum Opfer gefallen sind, nicht vergessen sind. (mehr…)

Gegen Integration & Ausgrenzung, Kundgebung gegen die NOZ-Podiumsdiskussion.

Am Dienstag, den 03.03, lädt die Neue Osnabrücker Zeitung (NOZ) zu einer Podiumsdiskussion im NOZ-Medienzentrum ein. Auf dem Podium sollen Innenminister Boris Pistorius, Thilo Sarrazin, terre-des-hommes Chefin Danuta Sacher und Sozialwissenschaftler Andreas Zick sitzen.
Das Thema der Diskussion: Asyl, humanitäre Verantwortung und Integration.
Wir wollen Sarrazins Rassismus und grundsätzlich der Forderung nach Integration eine Absage erteilen.
Grund für uns zu Protest aufzurufen.
Wir rufen am 03.03 zu einer Kundgebung um 17:00 Uhr am NOZ-Medienzentrum (Breiter Gang/Berliner Platz) auf.
Im Folgenden unser Aufruf:

Gegen Integration & Ausgrenzung

Die gesellschaftliche Realität sieht nicht gerade rosig aus. Überall in der BRD sprießen reaktionäre Bewegungen aus dem Boden. Angefangen bei Hogesa und Pegida, über besorgte Eltern, religiöse Fundamentalist_innen und die AfD. Doch reaktionäres Handeln und Denken fängt nicht erst bei einigen Rassist_innen in Dresden oder einem Bernd Lucke von der AfD, geschweige denn bei Nazis an. Es wird praktisch permanent von weiten Teilen der Gesellschaft betrieben und reproduziert.
Die Grundlage dafür liegt darin, wie diese Gesellschaft eingerichtet ist und wie bzw. wer hier Diskurse führt.
Vorweg: Dies bedeutet, dass die NOZ eine Verantwortung hat, wen sie einlädt und wem sie eine Bühne gibt und damit seine Meinung salonfähig macht. Bei Thilo Sarrazin fängt das Problem allerdings nicht an, vielmehr ist er eine Art Spitze der Scheiße. (mehr…)

Bustour nach Frankfurt

Am 18. März 2015 will die Europäische Zentralbank (EZB) in Frankfurt am Main ihr neues Hauptquartier feierlich eröffnen. Es gibt nichts zu feiern an Sparpolitik und Verarmung! Tausende von wütenden Menschen und entschlossenen Aktivist_innen aus ganz Europa werden daher die Straßen rund um den Eurotower blockieren und dieses Event der Macht und des Kapitals unterbrechen. Wir werden ihre Party übernehmen und sie in einen Ausdruck des transnationalen Widerstands verwandeln!
Mehr zu den Aktionen in Frankfurt Hier

Aus Osnabrück wird es an diesem Tag einen Bus geben. Des Preis liegt bei 20 pro Person.
Wenn ihr mit wollt, bemüht euch bitte möglichst bald um Tickets und sprecht uns an.

Karten könnt ihr im Café Résistance kaufen und bei jeder Veranstaltung unserer Reihe „Krisenpolitik und die europäische Rechte“.
Dazu mehr Hier

Gönn Dir… Alternativen zu Deutschland.

Gönn dir...

Worum geht’s hier?

Vom 30.01. bis zum 01.02.2015 hält die Partei „Alternative für Deutschland“ (AfD) ihren Bundesparteitag in Bremen im Maritim-Hotel an der Bürgerweide ab. Die AfD vertritt nationalistische, rassistische, sozialchauvinistische und sexistische sowie trans- und homophobe Meinungen. Diese bringt sie immer wieder durch entsprechend diskriminierende Forderungen in die öffentliche Debatte ein.

„Das wird man ja wohl noch sagen dürfen“? – Ja, aber es bleibt Unfug!

Die AfD erhält als junge Partei viel Aufmerksamkeit, die sich in den letzten Monaten noch erhöht hat, nicht zuletzt durch die Nähe und große Anschlussfähigkeit zu den PEGIDA-Bewegungen. Hier zeigt sich, wie stark völkischer Nationalismus und Rassismus in der deutschen Gesellschaft vertreten sind. Das soll nicht unwidersprochen bleiben. Es gilt sich nicht nur gegen die AfD als einzelne Partei zu stellen, sondern die herrschenden gesellschaftlichen und politischen Verhältnisse in ihrer Gesamtheit zu kritisieren und zu verändern!

„Dann wählt euch doch was Besseres!“

Wir haben uns dagegen entschieden, auf Wahlen und Parlamente zu setzen, um gegen die Verschlechterung unserer Lebensbedingungen und die Verschärfung der Konkurrenzbedingungen vorzugehen. Denn bei Wahlen geht es nur darum einige Personen im Staatspersonal auszutauschen. Der Staat ist aber keine neutrales Werkzeug mit dem sich die Gesellschaft und unser Leben zum Besseren ändern ließe, im Gegenteil. Mit seinem Gewaltmonopol sorgt er erst dafür, dass unsere Ausbeutung und Beherrschung in Lohnarbeit und familiären Beziehungen bestehen bleibt. Die aber steht in der Demokratie nicht zur Wahl. Eine wirkliche, emanzipatorische Veränderung der Gesellschaft ist also durch Wahlen nicht zu haben, das müssen wir schon selber machen.

Mehr Infos zu den Veranstaltungen findet ihr auf der Seite der Basisgruppe Antifa Bremen

Aus Osnabrück gibt es eine gemeinsame Anreise mit dem Zug um 10.37 Uhr.

Veranstaltungsreihe: Krisenpolitik und die europäische Rechte

Programm Vortragsreihe
Die EZB (Europäische Zentralbank) will am 18. März ihre Neueröffnung feiern. Was dort gefeiert wird ist allerdings nicht bloß irgendeine Party, sondern das Feiern der europäischen Krisenpolitik.
Die Politik baut, unter der Troika, besonders im Süden Europas sozialstaatliche Errungenschaften ab und Austerität ist zur Normalität geworden. Dabei geht es nicht um irgendwelche Bänker_innen, oder die Gier von einzelnen Akteur_innen, sondern um den Kapitalismus und seine soziale Order.
Gleichzeitig werden reaktionäre Positionen immer stärker und stärker. In ganz Europa bekommen rechtspopulistische bis offen faschistische Parteien Zulauf. Es kommt zu rassistischen Übergriffen, der Ruf nach der traditionellen Familie wird größer, homophobe und antifeministische Tendenzen nehmen zu. In Deutschland ist ein Beispiel dafür der Erfolg der AfD. In der Ukraine ist es zu einem Bürgerkrieg gekommen, bei dem Faschist_innen auf beiden Seiten kämpfen.

Die Vortragsreihe will versuchen diese Themenfelder zu beleuchten und gemeinsam soll im Anschluss diskutiert werden, wie ein linker Umgang mit bzw. gegen diese Phänomene zu machen ist.
Außerdem soll mit ihr gegen die EZB-Neueröffnung mobilisiert werden. Deswegen wird es am 18. März einen Bus aus Osnabrück geben. Fahrkarten können bei jeder Veranstaltung und im Café Résistance (im SubstAnZ) erworben werden.

Die Party der EZB-Neueröffnung am 18. März entern!
Weitere Infos zu den Protesten rund um die EZB-Neueröffnung findet ihr hier

Den Flyer als PDF findet ihr Hier

Ankündigungstexte

Ukraine: Aktuelle Entwicklung

Datum: 26.01.15
Beginn: 19:00h
Ort: Universität Osnabrück/Schloss/Raum 11/213
Mit Jörg Kronauer, Journalist für die Zeitung Konkret

Die Ukraine hat eine dramatische Entwicklung erlebt, seit im November 2013 die ersten Proteste auf dem Majdan begannen: Massenproteste mündeten in den Sturz der Regierung, der wiederum zur Spaltung des Landes und in den Bürgerkrieg führte. Mühsam wird nun der Waffenstillstand aufrecht erhalten; ökonomisch steht die Ukraine vor dem Zusammenbruch, politisch gewinnen Faschisten an Einfluss. Wenig thematisiert wird der Anteil, den der Westen an der Entwicklung hatte. Dabei haben vor allem Deutschland und die Vereinigten Staaten maßgeblich zu ihr beigetragen – vorwiegend aus geostrategischen Motiven und ohne Rücksicht auf die Folgen für die ukrainische Bevölkerung. Was den Westen dazu trieb, die Ukraine auf seine Seite zu ziehen, wie er dies tat und welche Folgen das für die Menschen in der Ukraine wie auch für die Weltpolitik hat – darum soll es bei der Veranstaltung gehen.

Infoveranstaltung: Blockupy Proteste

Datum: 09.02.15
Beginn: 19:00h
Ort: Universität Osnabrück/Schloss/Raum 11/213
Mit Referent_innen der Gruppe Kritik & Praxis aus Frankfurt a.M., organisiert im …Ums Ganze!-Bündnis

In Spanien, Griechenland, Portugal gehen die Leute in tausenden gegen die Krisenpolitik der EU auf die Straße. Gleichzeitig ist Austerität hier zum Normalzustand geworden. Es mangelt an Trinkwasser, es sterben wieder Menschen an Trivialkrankheiten. Kurz ihnen wird durch die Verarmungspolitik die Lebensgrundlage mehr und mehr genommen.

Die EZB (europäische Zentralbank) ist ein wichtiger Akteur und ein Symbol eben dieser Politik. Mit den Blockupy-Protetesten wurde versucht einen öffentlichkeitswirksamen Widerstand in die Zentren des europäischen Krisenregimes zu tragen und zu verdeutlichen, dass es hierbei nicht um die einen oder anderen Auswüchse dieser Gesellschaftsordnung geht, sondern sie umzuwerfen ist . Am 18. März 2015 wird es in Frankfurt wieder eine Blockupy Demonstration gegen die Neueröffnung der EZB-Zentrale geben.

Bei der Veranstaltung wird über die Proteste in Frankfurt, das Ziel von Blockupy und warum es hierbei gegen die EZB geht berichtet. Im Anschluss stehen die Referent_innen für Fragen zur Verfühgung.

Entstehung und Entwicklung der AFD

Datum: 10.02.15
Beginn: 19:00h
Ort: Universität Osnabrück/Schloss/Raum 11/213
Mit dem Soziologen Andreas Kemper, schrieb u.a. das Buch „Rechte Eurorebellion

Die Alternative für Deutschland hat scheinbar aus dem Nichts fast den Sprung in den Bundestag geschafft. Nicht nur ins Europaparlament kann sie am 25. Mai 2014 Abgeordnete entsenden, sondern auch bei Landtagswahlen in Sachsen, Brandenburg und Thüringen im Sommer 2014 erzielte die AfD jeweils um die zehn Prozent.

Neben einer Darstellung der Daten und Forderungen der Partei wird der Soziologe Andreas Kemper auf die maßgebenden Gruppen und Einzelpersonen in den aufeinander folgenden Entstehungsphasen der AfD der letzten zehn Jahre eingehen. Hierbei auf die Frage eingegangen, ob die AfD als „rechte Partei“ einzuschätzen ist und was das überhaupt heißt.

Nach dem Vortrag wird ausreichend Zeit für Nachfragen und kontroverse Diskussionen sein.

Es gibt kein gutes Kapital!

Datum: 27.02.15
Beginn: 19:00h
Ort: Universität Osnabrück/Schloss/Raum 11/213
Mit Referent_innen von der Gruppe Gegenstandpunkt

Wir halten nichts davon, dem Finanzkapital den verwerflichen Zweck einer „leistungslosen Bereicherung“ anzuhängen und damit den industriellen Ausbeutern glatt zugute zu halten, dass sie mit „echten Werten“ ihre Gewinne machen!
Wir entdecken vielmehr beim geschmähten Finanzkapital denselben ökonomischen Zweck wie beim industriellen Kapital und die guten Dienste des Kredits für ein grenzenloses Wachstum des Kapitals!
Das zeigt uns auch die aktuelle Krise: Denn Industrie und Handel sind schließlich deshalb vom Zusammenbruch der Finanzspekulation betroffen, weil sie selber ihr Geschäft mit allen möglichen Formen des Kredits betreiben.

Infoveranstaltung zum Naziaufmarsch in Magdeburg

Am Dienstag, den 06.01.15 ist wieder Café Résistance im SubstAnZ. Dieses mal wird es eine Info-Veranstaltung zum Naziaufmarsch in Magdeburg und den geplanten Gegenaktivitäten mit Genoss_innen aus Magedeburg geben. Beginnen wird die Veranstaltung um 19:00h.
Weitere Infos zum Naziaufmarsch findet ihr hier

Am 16.Januar 2015 jährt sich zum 70. Mal die Bombardierung Magdeburgs. Diesen Anlass nutzen Nazis seit 1998 für ihre „Gedenkmärsche”. Inhaltlich setzen sie sich damit in direkte Kontinuität zum historischen Nationalsozialismus. Der Aufmarsch dient regional und bundesweit als identitätsstiftendes, nationalsozialistisches Event. In den vergangenen Jahren hat er sich mit einer Teilnehmendenzahl von rund 1000 Nazis zum größten regelmäßigen Naziaufmarsch in der BRD entwickelt. Nur an wenigen anderen Orten schafft es die Naziszene derzeit, bei politischen Veranstaltungen personelle Stärke nach außen zu demonstrieren. Zum 70. Jahrestag der Bombardierung rechnen wir mit einem weiteren Anstieg der Teilnehmendenzahl. Es gilt, den Nazis diesen Ort der politischen Reproduktion ihrer Szene zu nehmen – mit allen notwendigen Mitteln.

Den Wiener Akademikerball unmöglich machen!

Am 30.01. wird es in Wien eine Demonstration gegen den, zum dritten mal stattfindenden, Wiener Akademikerball geben. Vorher hieß er mehrere Jahre Wiener Kooperationsring. Dieser stellt ein Treffen der europäischen Rechten dar, bzw. hat dies einmal dargestellt. Aufgrund der starken Gegenproteste ist der Ball nun sehr negativ in der Presse und die Teilnehmer_innenzahlen sind stark gesunken. Im kommenden Jahr soll ihm nun endgültig ein Ende bereitet werden.
Weitere Infos findet ihr hier

Im Anschluss dokumentieren wir den Aufruf des NO-WKR-Bündnisses:

Für ein Ende der Gewalt!

Am 30. Jänner 2015 findet zum dritten Mal der Wiener Akademikerball in den repräsentativen Räumlichkeiten der Wiener Hofburg statt. Ort und Veranstalterin des Balls, die Wiener Landesgruppe der FPÖ, geben Auskunft darüber, wie gesellschaftsfähig Burschenschafter und ihre ideologischen Versatzstücke wie Antisemitismus, Sexismus, Männerbündelei, Homophobie und Rassismus in Österreich sind. (mehr…)

BY ALL MEANS NECESSARY

By all means necessary
Kurzaufruf zur autonomen Antifakampagne gegen den Naziaufmarsch im Januar 2015 in Magdeburg

Am 16.Januar 2015 jährt sich zum 70. Mal die Bombardierung Magdeburgs. Diesen Anlass nutzen Nazis seit 1998 für ihre „Gedenkmärsche”. Inhaltlich setzen sie sich damit in direkte Kontinuität zum historischen Nationalsozialismus. Der Aufmarsch dient regional und bundesweit als identitätsstiftendes, nationalsozialistisches Event. In den vergangenen Jahren hat er sich mit einer Teilnehmendenzahl von rund 1000 Nazis zum größten regelmäßigen Naziaufmarsch in der BRD entwickelt. Nur an wenigen anderen Orten schafft es die Naziszene derzeit, bei politischen Veranstaltungen personelle Stärke nach außen zu demonstrieren. Zum 70. Jahrestag der Bombardierung rechnen wir mit einem weiteren Anstieg der Teilnehmendenzahl. Es gilt, den Nazis diesen Ort der politischen Reproduktion ihrer Szene zu nehmen – mit allen notwendigen Mitteln. (mehr…)

Gegen Rassismus und religiösen Fundamentalismus! HoGeSa in Hannover verhindern



Ubdate: Das Verwaltungsgericht Hannover hat die „HoGeSa“-Versammlung erlaubt.

Am 15.11.14 wollen rechte Hooligans, Nazis, Rechtspopulist_innen und andere Reaktionäre durch Hannover demonstrieren. Ihre „Analyse“ begreift den politischen Islam nicht als reaktionär, sondern als kulturelles Phänomen. Die Aufgabe der radikalen Linken ist es, sich sowohl der politischen Rechten entgegenzustellen, als auch den Islamist_innen. Weitere Informationen zu den Gegenprotesten findet ihr hier.

Im folgenden dokumentieren wir den Aufruf des Bündnisses aus Hannover:

Gemeinsam gegen Rassismus und religiösen Fundamentalismus

Am 26. Oktober fand in Köln ein Aufmarsch der Gruppe „Hooligans gegen Salafisten“ (HoGeSa) statt. Unter diesem Motto rotteten sich rund 5.000 männerbündische Hooligans und Nazis zusammen, um gegen Muslime und Migrant_innen zu hetzen. Währenddessen gab es rassistisch motivierte Gewalt gegen Anwohner_innen, Antifaschist_innen und Pressevertreter_innen. Es war der größte rechte Aufmarsch in Westdeutschland in den letzten Jahren. Während Medien und Offizielle sich noch über das Gewaltpotenzial wundern und sich fragen, wie es dazu kommen konnte, dass untereinander „verfeindete“ im Selbstverständnis „unpolitische“ Hooligans, zusammen mit Neonazis demonstrieren, wurde für den 15. November bereits der nächste Aufmarsch in Hannover angekündigt. (mehr…)