Archiv der Kategorie 'Antifa'

NoTddZ!

Im kommenden Café Résistance (17.05.): Infoveranstaltung zu den Protesten gegen den Naziaufmarsch, Tag der deutschen Zukunft.
19 Uhr im Substanz / Frankenstraße 25a

https://www.facebook.com/events/573838729443890/

Aus Osnabrück wird es einen Bus nach Dortmund geben. Die Tickets kosten 12 Euro und können bei der Veranstaltung und auf dem Plenum vom SubstAnZ (jeden Mittwoch 19:00uhr) erhalten werden.

30.4. Stuttgart: AfD Parteitag verhindern!

Am 30. April hält die AfD in Stuttgart ihren Bundesprogrammparteitag ab. Beflügelt durch die jüngsten Wahlerfolge steht steht dann der nächste Rechtsruck an – vor passender Kulisse: Stuttgart ist mit den „Demonstrationen für Alle“, die sich gegen Sexualerziehung an Schulen richten, eine Hochburg der AfD mit ihrem Forderungen gegen „Gender-Wahn“ und für ein reaktionäres Familienbild. Schon länger ist die AfD das bundesweite Sprachrohr und organisatorische Rückgrat der „besorgten Bürger“ von Pegida bis Salzhemmendorf. Ihr Ziel: ein Bündnis aus Mob und Elite, völkischem Denken und verrohter Bürgerlichkeit, aus Abschaffung des Mindestlohns und Forderung nach Schießbefehl an der Grenze. Was sie schon geschafft haben: die Organisation des Mobs in Clausnitz und anderswo. Am 30. April werden wir daher in Stuttgart gegen die völkische Biedermeier-Elite des völkischen Mobs auf die Straße gehen.

Hier geht es zur Seite des Bündnisses „Nationalismus ist keine Alternative“. Dort gibt es mehr Infos zur Anreise und Aktionen.
Link

Rechtshilfe Vorträge im SubstAnZ

Am 19.04. und 26.04. finden im SubstAnZ zwei Vorträge statt, die einerseits die Repression gegen Antifaschist*innen aus Osnabrück im Herbst 2014 thematisieren, als auch Tipps zum Verhalten bei Hausdurchsuchungen geben. Hier findet ihr die Links zu den Facebook-Veranstaltungen mit mehr Infos.

1. Infoabend: Grundlagen des Strafprozesses. Rechtsberatung mit Anwalt
2. Infoabend: Wie verhalte ich mich bei Hausdurchsuchungen, Festnahmen & co.

Ort: SubstAnZ Osnabrück, Frankenstraße 25A, Osnabrück
Datum/Uhrzeit: 19:00 Uhr
Dozent: Thilo Schäck (Rechtsanwalt und Fachanwalt für Strafrecht)

ZAB schließen statt abschieben!

ZAB schließen

ZAB schließen statt abschieben!
Bewegungsfreiheit statt Abschiebelager! Jeder Fluchtgrund ist legitim!

NRW-weite Demo in Bielefeld am 02. April 2016

Auftaktkundgebung: 14.00 Uhr
Ort: Bahnhofsvorplatz (HBF)
Zugtreffpunkt am HBF Osnabrück: 12:30 Uhr

Warum Bielefeld?
In Bielefeld befindet sich eine der drei Zentralen Ausländerbehörden (ZAB) des Landes Nordrhein-Westfalen. Die ZAB Bielefeld ist dabei nicht nur NRW-weit für die Organisation von Flugabschiebungen zuständig. Sie „berät“ auch in speziellen Abschiebelagern (sogenannten „Balkan-Zentren“) „unerwünschte“ Geflüchtete über die „Vorteile der freiwilligen Rückreise“. Denn nicht weit von Bielefeld befindet sich unter anderem das Abschiebelager Hövelhof-Staumühle, in dem bisher albanische Geflüchtete verwahrt und schleunigst wieder abgeschoben wurden – nun sind davon auch aus Kosovo, Serbien, Bosnien-Herzegowina oder Mazedonien geflüchtete Menschen betroffen und demnächst wohl noch weitere. Die Bielefelder Außenstelle des Bundesamts für Migration und Flüchtlinge (BAMF) wickelt dabei das Schnellverfahren ab, mit dem mit pauschalisierten Ablehnungen den Betroffenen jede Chance auf Asyl genommen wird.

The Summer of Hope
Im letzten Jahr wurden die Mauern der Festung Europa endlich brüchig! Sie bröckelten, weil sich viele Menschen von überall her aus vielen eigenen Gründen auf den Weg gemacht haben.
Diese Menschen sind nicht mehr bereit, das elende Leben zu ertragen, das ihnen ein global abgestuftes Verwertungs- und Herrschaftssystem zubilligt, sie sind auf der Suche nach einem besseren Leben!

Die Kontrolle über die Fluchtbewegungen ging den europäischen Regimen verloren und für einen kurzen Augenblick konnten sich die Menschen so frei bewegen wie lange nicht. Ein riesiger Erfolg, den sich die Bewegung der Geflüchteten erkämpft hat. Seitdem kämpfen die Herrschenden hart darum, die Kontrolle wieder zu erlangen. Sie wollen die Menschen kontrollieren, um sie in „nützliche“ und „unnütze“ sortieren zu können.

Es gibt keine sicheren Herkunftsstaaten
In Nordrhein-Westfalen gibt es bereits wie in Bayern mehrere Abschiebelager speziell für Menschen aus „sicheren Herkunftsländern“. Von dort werden Geflüchtete zur angeblich „freiwilligen Ausreise“ gedrängt oder in massenhaft vorgezogenen Schnellverfahren abgeschoben. Das über alle Balkanländer verhängte Konstrukt „sicherer Herkunftsstaaten“ soll nun auch auf Algerien, Marokko und Tunesien ausgeweitet werden, was bedeutet, dass die aus diesen Ländern geflüchteten Menschen ebenfalls keine Chance haben sollen hierzubleiben.
Viele der aus den Balkanländern Geflüchteten sind Rom*nja, die dort ihrer Existenz beraubt, ausgegrenzt und verfolgt worden sind und deren Vorfahren vom NS-Regime ermordet wurden. Das ist vielfach bestätigt und den Herrschenden hier bestens bekannt. Und weil kein Staat für alle sicher ist, sind z. B. wie in vielen Ländern Verfolgungen aufgrund des Geschlechts oder der sexuellen Orientierung ebenfalls belegt.

Nationalismus ist keine Alternative
Parallel zu Gesetzesverschärfungen und den wachsenden Mauern in und um Europa, wobei die autoritär regierte und Krieg gegen die Kurd*innen führende Türkei als Pufferstaat benutzt wird, wächst in Deutschland eine rassistische und nationalistische Bewegung, die von der „Mitte der Gesellschaft“ über CSU und AfD bis zu den Nazis reicht. Hunderte angegriffener Unterkünfte für Geflüchtete zeugen von der Aggressivität dieser Bewegung, die sich durch das Verhalten von Polizei und Politik sehr häufig bestätigt und bestärkt fühlen darf. Gegenwärtig erleben wir einen Überbietungswettbewerb seitens der Politik, wer am härtesten gegen Geflüchtete vorgeht.

Akteure der Abschiebungen
Neben den Zentralen Ausländerbehörden (ZAB), lokalen Ausländerbehörden und Fluggesellschaften, die die Flieger für die Abschiebungen zur Verfügung stellen, dem Düsseldorfer Flughafen, der ein eigenes Gate dafür unterhält, geht es vor allen Dingen um die Unternehmen und Organisationen, die die Abschiebelager betreiben. Überraschenderweise haben wir es bei diesen speziellen Lagern oft nicht mit kommerziellen Anbietern zu tun, sondern mit angeblich humanitär ausgerichteten Organisationen wie dem Malteser Hilfsdienst und dem Roten Kreuz. Dass sich diese Organisationen bereit erklären, Einrichtungen zu betreiben, die den einzigen Zweck haben, ein Klima der Abschreckung und Angst zu schaffen, um die Vertreibung vieler Geflüchteter möglichst reibungslos ohne Öffentlichkeit durchzusetzen, lässt sehr tief blicken.

Aber weder die offenen Rassist*innen noch die Herrschenden werden die Menschen aufhalten, die sich auf den Weg gemacht haben – soviel ist jetzt schon klar!

Wir wollen uns mit allen verbünden, die die Abschiebungen und die Sortierung von Menschen in „echte“ und „falsche“ Geflüchtete nicht hinnehmen wollen! Wir wollen gemeinsam für ein gutes Leben für alle kämpfen.

Wir wollen nicht, dass die Zentrale Ausländerbehörde (ZAB) in Bielefeld Abschiebungen organisiert, darum lasst uns das stoppen!
Bewegungsfreiheit gemeinsam erkämpfen!

aufrufendes Bündnis „Bewegungsfreiheit statt Lager“

07.11. – Neonazikundgebung in Wilhelmshaven

Antifaschistischer Anker Wilhelmshaven

Am Samstag planen Neonazis rund um Wilgida und die NPD in Wilhelmshaven eine Kundgebung.
Diese ist hierbei nur ein Merkmal für die gesteigerten Aktivitäten der Faschist_innen in Wilhelmshaven.
Die Antifa.Elf hat einen kurzen Bericht zu den verschiedenen Akteur_innen verfasst und ruft dazu auf, am 07.11. nach Wilhelmshaven zu fahren.
Diesem Aufruf schließen wir uns an.
Aus Oldenburg wird es eine gemeinsame Zuganreise geben. Treffpunkt ist der Oldenburger Hauptbahnhof um 10:15 Uhr. Wir nehmen dann den Zug um 10:36 Uhr von Gleis 5.

Hier findet ihr alle wichtigen Infos

Vortrag „Türkischer Nationalismus am Beispiel der Grauen Wölfe

Am 03.11.15 ist wieder Café Résistance im SubstAnZ. Dieses mal mit einem Vortrag zum Thema „Türkischer Nationalismus am Beispiel der Grauen Wölfe“.
Beginn der Veranstaltung ist 19:00h.

Im Folgenden dokumentieren wir den Ankündigungstext:
Die „Grauen Wölfe“ (türk.: Bozkurtlar) sind eine paramilitärische Kommandoeinheit der türkisch-ultranationalistischen Rechtspartei „Milliyetçi Hareket Partisi“ (MHP), deren Ziel es ist, alle nichttürkischen Völker zu assimilieren, alle Turkvölker der Welt zu vereinigen und ein „Großtürkisches Reich“ (Turan) zu errichten, das sich vom Balkan bis nach China erstreckt. Die MHP stellt heute die drittstärkste Fraktion im türkischen Parlament dar und hat damit eine Schlüsselrolle bei der Ausarbeitung einer neuen Verfassung. Die Ideologie der MHP und ihrer Nebenorganisationen stützt sich auf folgende Kernelemente: Panturkismus/Panturanismus, rassistischer Nationalismus, Führerprinzipien, antidemokratische Grundhaltung, Antikommunismus und den Islam. Die MHP gründete Anfang der 70er Jahre Auslandsvertretungen. Die größte Auslandsvertretung der MHP war in Deutschland. Nach steigenden Gewalttaten durch die „Grauen Wölfe“ untersagte das türkische Verfassungsgericht, auf Druck einiger europäischen Staaten, 1976 den türkischen Parteien im Ausland Parteiorganisationen zu unterhalten. Die MHP-Organisationen arbeiten seitdem als „Kultur- und Islamische Vereine“ weiter und machen Gebetsräume, Moscheen sowie Cafés zu ihrem Hauptbetätigungsfeld. In der Bundesrepublik haben sich diese Organisationen fest etabliert und versuchen u.a. durch kulturelle, sportliche, politische und soziale Aktivitäten besonders türkischer Jugendliche für ihre nationalistische Ideologie zu fanatisieren.
In dem Vortrag wird versucht u.a. folgende Fragen zu beantworten: Welche Wurzeln haben türkische radikal rechte Ideologien? Wie sieht die Ideologie der „Grauen Wölfe“ aus? Wie arbeiten die „Grauen Wölfe“? Welche Bedeutung haben die „Grauen Wölfe“ in Deutschland? Was kann gegen solche Organisationen getan werden?

HoGeSa-Aufmarsch in Köln verhindern! Gemeinsame Anreise aus Osnabrück

Am Sonntag, den 25.10.15, will in Köln wieder die rassistische Bewegung HoGeSa aufmarschieren. Der Aufmarsch war zwar verboten worden, das Verbot wurde allerdings gekippt. Und so oder so gilt Antifa statt Verbote, Naziaufmärsche werden auf der Straße verhindert.
Am Samstag wird es eine antirassistische Demonstration in Köln geben, um den Nazis den Raum zu nehmen und eine linksradikale Kritik auf die Straße zu tragen, die die Verhältnisse kritisiert, deren militanter Ausdruck HoGeSa ist.
Wir rufen dazu auf an der antirassistischen Demonstration teilzunehmen und den HoGeSa-Aufmarsch zu verhindern.

Aus Osnabrück wird es eine gemeinsame Anreise geben:
Samstag 24.10.
12:00h Hauptbahnhof

Den Aufruf vom Antifa AK Köln findet ihr hier

Weitere Infos bekommt ihr hier:
https://www.facebook.com/antifa.ak.koeln
http://antifa-ak.org/
http://antifakoeln.noblogs.org/

Demonstration: Solidarität mit den Opfern der Anschläge in Ankara.

Am 10.10 wurden in Ankara bei zwei Bombenanschlägen 97 Menschen ermordet und viele Menschen wurden verletzt. Ziel der Anschläge war eine Friedensdemonstration gegen den Krieg der Türkei gegen die Kurden und im speziellen gegen die PKK. Damit haben die rassistischen und nationalistischen Progrome und Militäreinsätze gegen Linke und Kurden in der Türkei ihren traurigen, vorzeitigen Höhepunkt erreicht. Seit den letzten Wahlen in der Türkei hat die AKP unter Erdogan ihren Krieg gegen kurdische Zivilisten und die kurdische Arbeiterpartei PKK wieder aufgenommen bzw. enorm intensiviert. Sie wollen die pro-kurdische Partei HDP (ihren größten Konkurrenten) dazu verleiten Anschläge zu verüben und das Land in einen Bürgerkrieg stürzen um die Herrschaft der AKP zu sichern.

Wir und der kurdische Verein Komala Canda Kurdistan e.V. Osnabrück rufen auf zur Demonstration:

Samstag 17.10.15, 16:00h
Osnabrück HBF

Wir trauern um die Opfer in Ankara.
Wir verurteilen den Krieg gegen die kurdischen Gebiete und die PKK
Faşizme Karşı Omuz Omuza! – Schulter an Schulter gegen Faschismus!

Weitere Informationen zum Anschlag findet ihr hier

Infoveranstaltung zum geplanten Hogesa-Aufmarsch in Köln

Was tun wenn’s brennt?!
Mit dem rassistischen Normalzustand brechen
Am 25.10 soll in Köln, nach ziemlich genau einem Jahr, HoGeSa wieder aufmarschieren. Dies gilt es zu verhindern. Es gitl aber eben auch die Verhältniss anzugreifen die Widerlichkeiten wie HoGeSa und Co. hervorbringen. Am 06.10.15 findet im Café Résistance eine Infoveranstaltung mit Genoss_innen vom
Antifa AK Köln statt, um mit uns den aktuellen Stand von Debatte und Gegenmobilisierung zu diskutieren. Die Veranstaltung beginnt um 19:00h.

24.10.15 Antirassistische Demonstration
25.10.15 HoGeSa-Aufmarsch verhindern
Weitere Infos hier

Im Folgenden dokumentieren wir den, von uns unterstützten, Aufurf vom Antifa AK Köln:

Zwischen Januar und August 2015 wurde nahezu täglich in der Bundesrepublik Deutschland ein Anschlag auf ein Flüchtlingsheim verübt. Dieser Satz steht für sich allein. Es muss kein Aufruf mehr folgen, um zu handeln. Dieser Fakt ist eine Illustration der absoluten Notwendigkeit, die Zustände, die ihn hervorbringen, aufzuheben. (mehr…)

Naziaufmarsch in Hamm verhindern!

Am 03. Oktober nach Hamm den Naziaufmarsch verhindern. Weitere Infos hier
Weiterhin mobilisieren wir nach ebenfalls zur Demonstration am 02.10 gegen die Einheitsfeierlichkeiten in Frankfurt am Main.

Im Folgenden dokumentieren wir den Aufruf vom Bündnis:

Treating Refugees as the problem is the problem!

Unter dem Titel „Masseneinwanderung und Asylmissbrauch stoppen!“ wollen erneut Neonazis am 03. Oktober in Hamm aufmarschieren. Was passiert, wenn solche Parolen unkommentiert gelassen werden, zeigt sich derzeit wieder an den Zuständen , die in Deutschland und Europa herrschen. (mehr…)