Archiv der Kategorie 'Allgemein'

09.01. Antira-Demo in Münster

0901MS Antira Demo

Am 09.01. mobilisiert das Bündnis gegen Abschiebungen Münster eine Antira-Demo.
Einen Aufruf der Antifaschistischen Linken Münster findet ihr hier.

Vortrag „Anarcha-Feminismus“


Montag 14.12.2015
(Referent_innen: Anarcha-Feministischer Arbeitskreis)

Wir laden dieses Mal dazu ein, sich mit dem Thema „Anarcha-Feminismus“ auseinander zu setzen. Ein „anarcha-feministischer Arbeitskreis“ wird über Entstehung und Entwicklung anarcha-feministischer Positionen berichten. Am Beispiel des Themenschwerpunktes „Bodyshaming*“ (Be- und Abwerten von Körpern) soll die Brücke von historischen Entwicklungen zu heutigen Kämpfen geschlagen werden.

„Als Arbeitskreis setzen wir uns mit der Notwendigkeit anarcha-feministischer Positionen in der heutigen Zeit auseinander. Anarcha-Feminismus steht für eine Verbindung anarchistischer und feministischer Ideen mit dem Ziel einer herrschaftsfreien Gesellschaft. Menschen können in unserer Gesellschaft von Mehrfach-Diskriminierung betroffen sein. Ein Feminismus der libertäre Ideen nicht verinnerlicht hat, ist für uns lückenhaft und von Privilegien geblendet. Anarcha-Feminismus bedeutet für uns auch die Selbstermächtigung in politischen und sogenannten privaten Zusammenhängen. Wir wollen sexistische Herrschaftsinstrumente benennen und bekämpfen.

Die Be- und Abwertung von Körpern ist allgegenwärtig und Schönheitsnormen beeinflussen unseren Alltag massiv. Der Schlankheitswahn, der Jugendlichkeitswahn, der Enthaarungswahn und der Gesundheitswahn sind sexistische Herrschaftsinstrumente. Welche Auswirkungen diese auch auf individueller Ebene haben können, möchten wir an diesem Abend thematisieren.“

*Die Thematiken „Bodyshaming“ und Essstörungen können triggern. Das heißt: Erinnerungen an alte Erfahrungen können in einer Art geweckt werden, als ob sie noch einmal aufs Neue gemacht würden. Auf Wunsch kann der Vortrag zu jeder Zeit unter- oder abgebrochen werden. Ein Team aus Unterstützer_innen ist den ganzen Abend über für euch ansprechbar.

Weitere Informationen unter: agms.blogsport.eu

Weihnachtsfeier im Café Résistànce

Auch dieses Jahr gibt es wieder eine Weihnachsfeier im offenen antifaschistischen Café in Osnabrück.
Hier der Link zur Veranstaltung: KLICK
Café Résistànce

07.11. – Neonazikundgebung in Wilhelmshaven

Antifaschistischer Anker Wilhelmshaven

Am Samstag planen Neonazis rund um Wilgida und die NPD in Wilhelmshaven eine Kundgebung.
Diese ist hierbei nur ein Merkmal für die gesteigerten Aktivitäten der Faschist_innen in Wilhelmshaven.
Die Antifa.Elf hat einen kurzen Bericht zu den verschiedenen Akteur_innen verfasst und ruft dazu auf, am 07.11. nach Wilhelmshaven zu fahren.
Diesem Aufruf schließen wir uns an.
Aus Oldenburg wird es eine gemeinsame Zuganreise geben. Treffpunkt ist der Oldenburger Hauptbahnhof um 10:15 Uhr. Wir nehmen dann den Zug um 10:36 Uhr von Gleis 5.

Hier findet ihr alle wichtigen Infos

Vortrag „Türkischer Nationalismus am Beispiel der Grauen Wölfe

Am 03.11.15 ist wieder Café Résistance im SubstAnZ. Dieses mal mit einem Vortrag zum Thema „Türkischer Nationalismus am Beispiel der Grauen Wölfe“.
Beginn der Veranstaltung ist 19:00h.

Im Folgenden dokumentieren wir den Ankündigungstext:
Die „Grauen Wölfe“ (türk.: Bozkurtlar) sind eine paramilitärische Kommandoeinheit der türkisch-ultranationalistischen Rechtspartei „Milliyetçi Hareket Partisi“ (MHP), deren Ziel es ist, alle nichttürkischen Völker zu assimilieren, alle Turkvölker der Welt zu vereinigen und ein „Großtürkisches Reich“ (Turan) zu errichten, das sich vom Balkan bis nach China erstreckt. Die MHP stellt heute die drittstärkste Fraktion im türkischen Parlament dar und hat damit eine Schlüsselrolle bei der Ausarbeitung einer neuen Verfassung. Die Ideologie der MHP und ihrer Nebenorganisationen stützt sich auf folgende Kernelemente: Panturkismus/Panturanismus, rassistischer Nationalismus, Führerprinzipien, antidemokratische Grundhaltung, Antikommunismus und den Islam. Die MHP gründete Anfang der 70er Jahre Auslandsvertretungen. Die größte Auslandsvertretung der MHP war in Deutschland. Nach steigenden Gewalttaten durch die „Grauen Wölfe“ untersagte das türkische Verfassungsgericht, auf Druck einiger europäischen Staaten, 1976 den türkischen Parteien im Ausland Parteiorganisationen zu unterhalten. Die MHP-Organisationen arbeiten seitdem als „Kultur- und Islamische Vereine“ weiter und machen Gebetsräume, Moscheen sowie Cafés zu ihrem Hauptbetätigungsfeld. In der Bundesrepublik haben sich diese Organisationen fest etabliert und versuchen u.a. durch kulturelle, sportliche, politische und soziale Aktivitäten besonders türkischer Jugendliche für ihre nationalistische Ideologie zu fanatisieren.
In dem Vortrag wird versucht u.a. folgende Fragen zu beantworten: Welche Wurzeln haben türkische radikal rechte Ideologien? Wie sieht die Ideologie der „Grauen Wölfe“ aus? Wie arbeiten die „Grauen Wölfe“? Welche Bedeutung haben die „Grauen Wölfe“ in Deutschland? Was kann gegen solche Organisationen getan werden?

HoGeSa-Aufmarsch in Köln verhindern! Gemeinsame Anreise aus Osnabrück

Am Sonntag, den 25.10.15, will in Köln wieder die rassistische Bewegung HoGeSa aufmarschieren. Der Aufmarsch war zwar verboten worden, das Verbot wurde allerdings gekippt. Und so oder so gilt Antifa statt Verbote, Naziaufmärsche werden auf der Straße verhindert.
Am Samstag wird es eine antirassistische Demonstration in Köln geben, um den Nazis den Raum zu nehmen und eine linksradikale Kritik auf die Straße zu tragen, die die Verhältnisse kritisiert, deren militanter Ausdruck HoGeSa ist.
Wir rufen dazu auf an der antirassistischen Demonstration teilzunehmen und den HoGeSa-Aufmarsch zu verhindern.

Aus Osnabrück wird es eine gemeinsame Anreise geben:
Samstag 24.10.
12:00h Hauptbahnhof

Den Aufruf vom Antifa AK Köln findet ihr hier

Weitere Infos bekommt ihr hier:
https://www.facebook.com/antifa.ak.koeln
http://antifa-ak.org/
http://antifakoeln.noblogs.org/

Demonstration: Solidarität mit den Opfern der Anschläge in Ankara.

Am 10.10 wurden in Ankara bei zwei Bombenanschlägen 97 Menschen ermordet und viele Menschen wurden verletzt. Ziel der Anschläge war eine Friedensdemonstration gegen den Krieg der Türkei gegen die Kurden und im speziellen gegen die PKK. Damit haben die rassistischen und nationalistischen Progrome und Militäreinsätze gegen Linke und Kurden in der Türkei ihren traurigen, vorzeitigen Höhepunkt erreicht. Seit den letzten Wahlen in der Türkei hat die AKP unter Erdogan ihren Krieg gegen kurdische Zivilisten und die kurdische Arbeiterpartei PKK wieder aufgenommen bzw. enorm intensiviert. Sie wollen die pro-kurdische Partei HDP (ihren größten Konkurrenten) dazu verleiten Anschläge zu verüben und das Land in einen Bürgerkrieg stürzen um die Herrschaft der AKP zu sichern.

Wir und der kurdische Verein Komala Canda Kurdistan e.V. Osnabrück rufen auf zur Demonstration:

Samstag 17.10.15, 16:00h
Osnabrück HBF

Wir trauern um die Opfer in Ankara.
Wir verurteilen den Krieg gegen die kurdischen Gebiete und die PKK
Faşizme Karşı Omuz Omuza! – Schulter an Schulter gegen Faschismus!

Weitere Informationen zum Anschlag findet ihr hier

Veranstaltungsreihe: Soziale Kämpfe und die radikale Linke

Veranstalung 1
Einordnung und Konsequenzen des Tarifeinheitsgesetzes
Referent_innen: IWW Bremen (Industrial Workers of the World)
12.10.15 – 19:00h SubstAnZ Osnabrück (Frankenstraße 25a)

Veranstaltung 2
Die notwendige Offensive der radikalen Linken
Referent_innen: Top B3rlin (Theorie Organisation Praxis Berlin)
20.10.15 – 19:00h SubstAnZ Osnabrück (Frankenstraße 25a)

Veranstaltung 3
Kritik der Sozialpartnerschaft
Referent_innen: Gruppen gegen Kapital und Nation
23.10.15 – 19:00h SubstAnZ Osnabrück (Frankenstraße 25a)

Veranstaltung 4
Selbstorganisation in der Fabrik am Beispiel der Seifenkooperative Vio Me in Thessaloniki (Griechenland)
Referent_innen: Antifa AK Köln
26.10.15 -19:00h SubstAnZ Osnabrück (Frankenstraße 25a)

Alle Veranstaltungen finden in Kooperation mit der Rosa Luxemburg Stiftung Niedersachsen, der Antifaschistischen Hochschulinitiative, der Initiative Infoladen und dem Café Mano Negra statt.

Ankündigungstexte:
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Love Trash – Hate Cops! Solitrashparty gegen Repression

Wir laden zur Soliparty mit feinstem Trash aus gegebenem Anlass:
Am 10.10.14, um ca. 06:15 (wie unhöflich), gab es in Osnabrück insgesamt sieben Hausdurchsuchungen. Es wurden Computer, Handys und alles was als Vermummungsmaterial gelten könnte mitgenommen. Die Pressemittelung der Polizei hatte den Tenor „Waffenlager bei Linksextremisten“ gefunden. Die Grundlage für das Ganze war eine Funkzellenauswertung. Nun fast ein Jahr später sind die Verfahren immer noch nicht abgeschlossen. Es gibt weiterhin keinerlei Beweise. Bei dem Spektakel sind für viele Beteiligte Kosten angefallen, z.B. für Anwälte. Nun feiern die verrückten Linksradikalen eine Party, um die Kosten wieder reinzukriegen.
Denn fest steht: Die Betroffenen zahlen keinen Cent.

Geboten wird:
80´s 90´s und die besten Antifa-Hits → Verrückter Trash
Bier für nur 1 Euro
Cocktails

Weitere Hintergrundinfos zu den Hausdruchsuchungen findet ihr bei den Links
http://jako.blogsport.de/2014/11/03/stellungnahme-zu-den-hausdurchsuchungen/
http://jako.blogsport.de/2015/05/22/pm-der-betroffenen-zur-hausdurchsuchung-am-10-10-14-in-osnabrueck/

Infoveranstaltung zum geplanten Hogesa-Aufmarsch in Köln

Was tun wenn’s brennt?!
Mit dem rassistischen Normalzustand brechen
Am 25.10 soll in Köln, nach ziemlich genau einem Jahr, HoGeSa wieder aufmarschieren. Dies gilt es zu verhindern. Es gitl aber eben auch die Verhältniss anzugreifen die Widerlichkeiten wie HoGeSa und Co. hervorbringen. Am 06.10.15 findet im Café Résistance eine Infoveranstaltung mit Genoss_innen vom
Antifa AK Köln statt, um mit uns den aktuellen Stand von Debatte und Gegenmobilisierung zu diskutieren. Die Veranstaltung beginnt um 19:00h.

24.10.15 Antirassistische Demonstration
25.10.15 HoGeSa-Aufmarsch verhindern
Weitere Infos hier

Im Folgenden dokumentieren wir den, von uns unterstützten, Aufurf vom Antifa AK Köln:

Zwischen Januar und August 2015 wurde nahezu täglich in der Bundesrepublik Deutschland ein Anschlag auf ein Flüchtlingsheim verübt. Dieser Satz steht für sich allein. Es muss kein Aufruf mehr folgen, um zu handeln. Dieser Fakt ist eine Illustration der absoluten Notwendigkeit, die Zustände, die ihn hervorbringen, aufzuheben. (mehr…)