Archiv für Juli 2014

Antifa Work Camp Stukenbrok/Senne

Vom 05.09 – 07.09 findet bei Stukenbrok/Senne wieder das Antifa Work Camp statt. Auf dem Camp wird es mehrere Vorträge und Workshops geben.
Am Dienstag den 05.08, um 19h, wird ein/e Genoss_in, im Rahmen des Café Résistance, kurz etwas zu dem Camp erzählen. Anschließend wird es einen Vortrag zum Vernichtungslager Auschwitz geben.

Weitere Infos hier

Anschließend hier noch ein Text von dem Camp

Das Camp

An der Bundesstraße 68 zwischen Bielefeld und Paderborn, in der Nähe der Gemeinde Stukenbrock, macht ein kleines Hinweisschild auf eine in der Senne befindliche „Kriegsgräberstätte“ aufmerksam. Es handelt sich jedoch nicht um „Kriegsgräber“ im eigentlichen Sinne, sondern um einen Friedhof, auf dem Opfer der nationalsozialistischen Vernichtungspolitik ihre letzte Ruhe gefunden haben. Die Rede ist von dem ehemaligen Strafgefangenenlager Stalag 326 (VI/K) „Forrelkrug“, in dem ca. 65.000, vorwiegend russische, Kriegsgefangene unter menschenverachtenden Bedingungen zu Tode gequält worden sind. (mehr…)

Veranstaltungen zur Bildungsfahrt


Die beiden Veranstaltungen finden im Rahmen des Café Résistance im SubstAnZ statt.
Am Dienstag, den 5. August um 19 Uhr wird es einen Vortrag über das Vernichtungslager Auschwitz geben.

Am Dienstag, den 2. September ab 19 Uhr zeigen wir einen Spielfilm der überwiegend in Krakau gedreht wurde und zeigt historische Orte, an denen wir uns wenige Tage später ebenfalls aufhalten werden.

Natürlich stehen die o.g. Termine jedem Menschen offen und sind sehr zu empfehlen.

Die beiden Veranstaltungen finden im Rahmen des Café Résistance im SubstAnZ statt.

Wir bitten auch darum, sofern Ihr noch nicht sen vollen Preis bezahlt habt, dieses im August zu erledigen.

Gegen den Staat und seine Repressionen – Weil Antifaschismus notwendig bleibt!

#FreeJosef

Am heutigen Samstag demonstrierten auch in Osnabrück unangemeldet Antifaschist_innen um ihre Solidarität mit Josef zu zeigen, der in einem kafkaesken Prozess in Wien am Dienstag schuldig gesprochen wurde. Lautstark zogen die 50 Demonstrant_innen, begleitet von einer Sambagruppe, durch die Osnabrücker Innenstadt und informierten mit Flyern über das groteske Gerichtsverfahren in Österreich. Auch wenn Josef mittlerweile aus dem Knast entlassen wurde und auf Bewährung raus ist, bleibt der Schuldspruch aufgrund Mangels an Beweisen eine Farce. Getroffen haben die Schweine diesmal einen, gemeint sind aber wir alle. Was die Bullen und die Justiz mit dem Urteil und dem Verfahren bezwecken wollten, werden sie nie schaffen.
Wir gehen weiter auf die Straße! Blockieren, sabotieren und bekämpfen Neonazis und ihre Strukturen! Auch im nächsten Jahr treffen sich wieder rechte Burschenschaften aus ganz Europa in Wien zum Akademikerball. Diesen gilt es mit allen Mitteln zu verhindern!

Am 30. Januar 2015 auf nach Wien! Wir lassen uns nicht unterkriegen!

#FreeJosef Osnabrück

Josefs Anwält_innen sind mittlerweile in Berufung gegangen. Nicht nur, dass politische Verfahren viel Geld und Arbeit kosten, sie sind auch emotional eine große Belastung für alle Betroffenen.
Zeigt euch solidarisch und spendet für Josef!

Kto-Nr: 263528200 IBAN: DE89 8204 0000 0263 5282 00
BLZ: 82040000 (Commerzbank) BIC: COBADEFFXXX
Verwendungszweck: Wien

Die Ortsgruppe der Roten Hilfe Jena hat ebenfalls ein Spendenkonto für Josef eingerichtet:
Rote Hilfe Ortsgruppe Jena
Kto-Nr.: 4007 2383 09 IBAN: DE77 4306 0967 4007 2383 09
BLZ: 430 609 67 (GLS-Bank) BIC: GENODEM1GLS
Verwendungszweck: Wien

Staat. Nation. Justiz. Scheiße!

Bad Nenndorf 2014

Bad Nenndorf

Am 2. August wollen wieder Neonazis in Bad Nenndorf bei Hannover zu
einem sog. Trauermarsch aufmarschieren. Im letzten Jahr ist es erstmals
seit 2006 gelungen den Aufmarsch zu blockieren. Rund 600 Menschen
beteiligten sich an einer Blockade auf der Naziroute. An diesen Erfolg
soll in diesem Jahr angeknüpft werden.

Am 29.07. findet deshalb ein Infoveranstaltung, mit Referent_innen der
Initiative »Kein Naziaufmarsch in Bad Nenndorf« statt. Sie werden über
Hintergründe des Aufmarsches sprechen und ihre Planungen für
Massenblockaden vorstellen. Im Gepäck haben sie außerdem
Mobilisierungsmaterial, Schnickschnack und praktische Demotipps.

Infos aus Bad Nenndorf gibts Hier

29.07.2014
19.00 Uhr
Substanz, Frankenstraße 25a

Gegen die Einheitsfeier 2014 in Hannover

Hannover
Es wird eine Kundgebung mit Konzert, eine bundesweite Demonstration und einen Kongress vom 2-4 Oktober geben.
Mehr Infos und News findet Ihr Hier
Hier folgt der Aufruf von dem Bündnis gegen die Einheitsfeierlichkeiten in Hannover.

Am dritten Oktober diesen Jahres ist Hannover Gastgeber des Spektakels rund um die Einheitsfeierlichkeiten. Gefeiert wird an diesem Datum ganz unspektakulär der Stichtag der formellen Übernahme der DDR durch die BRD. In Hannover wird sich der Deutsche Staat anlässlich dieses Tages in Szene setzen und seine Politik würdigen lassen, ohne die nationalistisch aufgeladene feucht-fröhliche Stimmung der Fußballfanmeilen. So oder so – kein Grund zum Feiern. Denn diese Ordnung, die mit der Politik des deutschen Staates gesichert wird, bedeutet immer auch: Armut, Ausgrenzung und Leistungszwang. (mehr…)

Vortrag: „Ohne revolutionäre Organisierung geht´s (leider) nicht!“


Am 15.07.14, um 19:00h, wird es im Rahmen des SubstAnZ Hausfestes,, im Café Résistance, einen Vortrag mit dem Titel: „ohne revolutionäre Organisierung gehts leider nicht“ geben. Eingeladen wurden Genoss_innen der Basisgruppe Antifaschismus Bremen/…Ums Ganze!-Bündnis.

Hier der Ankündigungstext zum Vortrag:

Ohne revolutionäre Organisierung geht’s nicht.
Die Basisgruppe Antifaschismus (Bremen) und das bundesweite Bündnis „…ums Ganze“ stellen sich vor.
Das „…ums Ganze“-Bündnis wurde Ende 2006 gegründet, um linksradikale Gesellschaftskritik überregional zu organisieren und handlungsfähig zu machen. Es geht um eine Kritik für die es weder Institutionen noch Parlamente, noch feste Verfahren gibt: Um die Kritik gesellschaftlicher Herrschaft in ihrer Gänze. Denn Herrschaft resultiert nicht aus der falschen Politik, aus Behördenwillkür oder dem angeblichen Egoismus der Menschen. (mehr…)

Fight Police, State and Capitalism

Im folgenden unser, auf der Demonstration „Polizeigewalt muss Konsequenzen haben“ am 04.07 in Münster, gehaltener Redebeitrag.

Hallo liebe Genoss_innen, hallo liebe Freunde in Münster

Polizeigewalt muss Konsequenzen haben!
Vor mehr als zwei Jahren wurde in Münster ein Naziaufmarsch von den Bullen mit allen Mitteln durchgesetzt. Es gab an diesem Tag viele gewalttätige Übergriffe seitens der Polizei.
Trauriger Höhepunkt dieses Tages war der Angriff auf einen Jugendlichen, welcher von einem Polizisten schwer am Kopf verletzt wurde. Ähnliches passierte vor ca. 2 Monaten in Demmin, ebenfalls bei einem Naziaufmarsch. Dort wurde ein Gegendemonstrant von den Bullen so heftig malträtiert, dass er im Koma lag. Bei solchen Gewaltexzessen der Polizei, bei denen sie ganz offensichtlich den gesetzlichen Rahmen überschreiten, halten wir es für richtig gegen eben diese Beamt_innen mit juristischen Mitteln vorzugehen. Dies würde zumindest einige davon abhalten weiterhin Menschen so stark zu verletzen oder sie ihren Job kosten. Allerdings laufen Verfahren gegen Bullen in der Regel ins Leere oder enden mit einer Geldstrafe.
Unsere Kritik an Polizeigewalt und wann diese beginnt darf allerdings nicht erst dann anfangen. Sie muss vielmehr ganz grundlegend sein. (mehr…)

Bad Nenndorf 2014

Hier folgt der Aufruf des Bündnisses „Love to Block – Kein Naziaufmarsch in Bad Nenndorf“
Weitere Infos hier

Naziaufmarsch? Läuft nicht.

Das Nenndorfer Wincklerbad soll den Neonazis auch 2014 wieder als Symbol ihres geschichtsverdrehenden Opfermythos dienen. Dort hatten die Alliierten ein Internierungslager eingerichtet. Bereits seit 2006 inszenieren Neonazis in Bad Nenndorf einen sogenannten „Trauermarsch“. Indem die Neonazis historische Zusammenhänge und Tatsachen leugnen oder aus dem Kontext reißen und deutsche Täter_innen zu Opfern erklären, relativieren sie den Nationalsozialismus. In ihren Redebeiträgen verbreiten sie nationalistische und völkische Hetze. Diese findet nicht nur verbal statt, sondern stellt eine reelle Gefahr für viele Menschen dar, die nicht in das menschenfeindliche Weltbild der Neonazis und ihrer Unterstützer_innen passen. (mehr…)