Archiv für April 2014

Am 1. Mai wird es eine gemeinsame Anreise aus Münster geben.
8 Uhr (pünkt­lich!) auf Gleis 3 im Haupt­bahn­hof Müns­ter, Ab­fahrt ist um 8:10 Uhr, wir wer­den dann pas­send zum Be­ginn der Ak­tio­nen von Blo­cka­DO in Dort­mund an­kom­men.

Smash Fascism

Für weitere Infos: Blockado-Bündnis
Antifaschsitische Linke Münster

Demonstration gegen Abschiebungen

Am Samstag den 26.04 haben ca. 500 Menschen gegen die 80 geplanten Abschiebungen lautstark demonstriert.
Es heißt jetzt weiterhin Augen und Ohren offen halten, sich informieren, Aktionen durchführen und Abschiebungen verhindern.
Fight racism and capitalism! Refugees welcome!

Hier noch der NOZ-Artikel
und ein passender Text der autonomen Antifa [f] zur Flüchtlingspolitik der SPD

Geschlechterverhältnisse. Kapitalismus. Abschaffen!

Am 30.04 wird es in Göttingen eine feministische und antikapitalistische Demonstration geben.
Um 18:00h Campus-Göttingen. Weitere Infos hier

Demo Göttingen

Im Folgenden dokumentieren wir den Aufruf:

ETWAS BESSER IST NICHT GUT

Geschlechterverhältnisse. Kapitalismus. Abschaffen.

Aufruf zur Demonstration am 30. April 2014 in Göttingen

Im Jahr 2014 erscheint Deutschland einigermaßen an der Krise vorbei geschrammt und munter geht es weiter im kapitalistischen Alltag. Dass dieser Alltag das Leben der meisten Menschen zu einer einzigen Krise macht, verbleibt als scheinbar unabänderliche Nebenwirkung. Gelegentliches Aufflammen kleiner Proteste, ein paar Verbesserungsvorschläge hier, ein paar Reformen da und wieder neue Kürzungen, mal an dieser, mal an jener Ecke – die Räder drehen weiter.
(mehr…)

5 Jahre [J]ugend[A]ntifa [K]reis [O]snabrück

Wir, die Jugendantifa Kreis Osnabrück [JAKO] wollen gehörig unseren 5-jährigen Geburtstag feiern.

Mit dabei sind:
Pyro One (HipHop – Berlin) https://soundcloud.com/pyro-one
13-House (HipHop – Osnabrück) https://soundcloud.com/aaron-3-1

Callisto (Drum‘n'Bass/ Techno – MVMNT – Leckermühle) https://soundcloud.com/callisto-mvmnt
HanLolo (Techno – Serum – Osnabrück) https://soundcloud.com/lorenz-troiza/hanlolo-johnnys-car-city
F.G.I.P.S. (Techno – Kaputt & Glücklich – Osnabrück)

Eintritt: 5€ Solieintritt
Beginn: 21.00h

Special:
Als Hersteller diverser Bekleidungsartikel begrüßen wir euch mit einem Freigetränk, wenn ihr mit JAKO-Klamotten auflauft!

Hier geht’s zur Facebook-Veranstaltung!

Also los, feiert mit uns!
Love Antifa-birthday – Hate fascism!

Demonstration gegen Abschiebungen – Samstag 26.04. – DGB-Haus

Am kommenden Samstag (26.04.) findet eine weitere Demonstration gegen die geplanten rund 80 Abschiebungen statt.

Also alle am Samstag um 15.00h zum August-Bebel-Platz 1, Osnabrück (Vor dem DGB-Haus) Nahe dem Hauptbahnhof kommen und lautstark mitdemonstrieren.

Hier der Aufruf von No Lager Osnabrück:

DEMONSTRATION GEGEN ABSCHIEBUNGEN

Geflüchtete und ein breites Bündnis an Unterstützer*innen gehen nach einer ersten erfolgreichen Demonstration im März, am 26. April erneut und gemeinsam auf die Straße. In einem bunten und lauten Protest wollen wir die Forderungen der Betroffenen zum Ausdruck bringen; (mehr…)

Fight Racism and Capitalism

Fight Racism and Capitalism

Fight racism and capitalism

Seit Mitte Februar ist bekannt, dass in Osnabrück 80 Geflüchtete abgeschoben werden sollen. Eine geplante Abschiebung wurde kurz danach verhindert. Im Zuge dessen fand am 20. März eine große Demonstration, von Geflüchteten und Unterstützer_innen, gegen eben diese und ganz allgemein gegen Abschiebungen statt. Nun soll es am 26. April eine weitere Demonstration geben, um erneut auf das Thema aufmerksam zu machen. Unserer Meinung nach stehen Abschiebungen, mit dem bürgerliche Staat und dem Kapitalismus in einem Zusammenhang. Wir wollen mit diesem Text versuchen einen kurzen Abriss von diesem Zusammenhang zu formulieren.
Vorweg begrüßen wir diese Aktionen und erklären uns mit allen Geflüchteten und Unterstützer_innen solidarisch.

Der Staat als Adressat?
Antirassistische Kämpfe und Geflüchtetenproteste der Vergangenheit haben gezeigt, dass langfristige Verbesserungen der Lebensbedingungen von Geflüchteten erreicht werden können. Es ist notwendig und richtig für Rechte von Geflüchteten einzutreten und Gesetzesänderungen in diesem Rahmen zu fordern, sowie öffentlichen Druck aufzubauen. So hat es beispielsweise eine ganz konkrete Auswirkung, ob es Residenzpflicht gibt oder nicht, oder ob es Geflüchteten erlaubt ist zu arbeiten.

Der Staat als Adressat reicht nicht aus!

Antirassistische Kämpfe dürfen allerdings nicht am Gesetzbuch des bürgerlichen Staates aufhören. Vielmehr ist dieser als eine Ursache des Problems zu begreifen. Zunächst ist es ja der Staat der die Abschiebungen anordnet und seine Exekutive die diese auch mittels Gewalt durchsetzt.
Die Aufgabe des bürgerlichen Staates besteht darin, den kapitalistischen Normalvollzug am Laufen zu halten. So schützt er das Privateigentum an sog. Produktionsmitteln, also z.B. Fabriken und zementiert die Konkurrenz zwischen den einzelnen Akteur_innen usw. Ein jeder Staat muss ebenso konkurrenzfähig sein. Im Zuge dieser Standortlogik teilt der Staat seine Bevölkerung nach wirtschaftlicher Nützlichkeit ein. Es geht also nicht darum den Menschen zu helfen, sondern sie für den Arbeitsmarkt und die nationale Wirtschaft gefügig und brauchbar zu machen. Wer dies nicht ist oder sich weigert bei diesem Spielchen mitzuspielen, der bekommt die Härte des Staates und dem Großteil der sozialchauvinistischen Bevölkerung zu spüren. Diejenigen, welche zudem keinen deutschen Pass bzw. keines anderen EU-Landes haben, sind noch härter getroffen. So werden nur Menschen in die Festung Europa gelassen, welche dem Standort auch nützen. Sollten es dann doch einige wenige schaffen, werden sie hier vom Staat und seinen Fans schikaniert. Folglich ist der bürgerliche Staat in seiner Struktur an sich Teil des Problems.

Kapitalismus ist scheiße 100%
Die Ursache für diese Politik ist also der Kapitalismus. Im Kapitalismus steht die Profitmaximierung im Fokus und die menschlichen Bedürfnisse im Hintergrund. Den Großteil der Menschen macht die lohnabhängige Klasse aus, die kein Kapital besitzen und deshalb ihre Arbeitskraft verkaufen müssen. Neben diesen stellen die Kapitalist_innen das Gegenstück dar, welche die Produktionsmittel innehaben. Hierbei konkurrieren praktisch alle Akteur_innen miteinander. Sei es um den Arbeitsplatz, den Wohnraum oder ein Stück Land. Dieses menschenverachtende Hauen und Stechen fordert täglich Tote und steht in einem direkten Widerspruch zu einem schönen Leben für alle.

Kapitalismus weg = Rassismus weg?

Gerade diese Konkurrenz beflügelt das Konstruieren einer nationalen Identität und rassistischen Wir – Gehabe, bis hin zu einer klassischen Rassenideologie. So ist momentan eine beängstigende und alarmierende Mobilmachung sog. Bürgerinitiativen vor vielen Geflüchtetenunterkünften zu beobachten. Die Krise verstärkt die Ängste in der Bevölkerung, die ihre Jobs in Gefahr sieht. Aufgenommene Geflüchtete werden als zunehmende Konkurrenz auf dem Arbeitsmarkt wahrgenommen und/oder werden als Sozialschmarotzer_innen beleidigt. Offensichtlich suchen sie die Ursache nicht im System, sondern bei Anderen und beachten nicht, dass die Geflüchteten nur (über-)leben wollen und in ihrem Heimatland vor Hunger und Tod flüchten. Anstatt also beispielsweise für den Abbau eines Spielplatzes oder einer Kita den Kapitalismus als Ursache zu sehen, da Kita´s keinen Profit abwerfen, werden Geflüchtete dafür verantwortlich gemacht. Diese zutiefst reaktionäre „Kritik“ ist nur eines von vielen Beispielen.
Rassismus fängt allerdings schon viel eher an. So ist die gesamte Gesellschaft von Rassismen durchzogen. Unter anderem deswegen ist Rassismus als ein Problem zu begreifen, welches nicht weg wäre, wenn der Kapitalismus abgeschafft ist. Kapitalismus verstärkt zwar Rassismen, hat sie aber nicht erfunden.
Neben den staatlichen Repressionen sind Geflüchtete also auch einer großen rassistischen Hetze ausgesetzt.

What can we do now?

Wir müssen nicht darauf warten, dass der Kapitalismus abgeschafft wird, oder die Gesellschaft sich von selber verbessert. Wir können uns jetzt schon einmischen! Lasst uns soziale und antirassistische Kämpfe gemeinsam führen und jetzt schon für Verbesserungen kämpfen, denn von alleine kommt nix.
Zeigt euch solidarisch mit den Geflüchteten und unterstützt sie, bereitet Aktionen vor und geht auf die Straße! Refugees welcome! Fight Rascism and Capitalism

Mobi-Veranstaltung gegen den Naziaufmarsch in Dortmund

Am 1. Mai wollen Nazis in Dortmund aufmarschieren. Dies gilt es zu verhindern!
Hierzu wird es im Café Résistance am 15.4 um 19h eine Mobi Veranstaltung mit Genoss_innen aus Dortmund geben.
Also kommt alle vorbei und am 1. Mai auf nach Dortmund. Kein Fußbreit den Faschist_innen!

Hier noch der Aufruf der Autonomen Antifa 170 aus Dortmund
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