Archiv für März 2014

Antifa heißt Bus fahren!

Am 07. Juni 2014 mo­bi­li­sie­ren Neo­na­zis bun­des­weit zum so­ge­nann­ten „Tag der deut­schen Zu­kunft“ nach Dres­den. Das ur­sprüng­lich nord­deut­sche Na­zi-​Event soll ver­mut­lich, auf­grund der er­folg­rei­chen Ge­gen­pro­tes­te bei den „Fe­bru­ar-​Auf­mär­schen“, jetzt in Sach­sen ver­an­stal­tet wer­den, um einen über­re­gio­na­len Auf­marsch in der Lan­des­haupt­stadt durch­zu­füh­ren.

Dar­auf haben wir na­tür­lich gar kei­nen Bock! Kommt mit uns nach Dres­den, um den Nazis ihren „Tag der deut­schen Zu­kunft“ ge­hö­rig zu ver­mie­sen.
Aus die­sem Grund wird es in die­sem Jahr wie­der einen Bus nach Dres­den geben. Ti­ckets (für ca. 20-25€) und wei­te­re In­for­ma­tio­nen be­kommt ihr bei den nächs­ten Ter­mi­nen im Café Résis­tan­ce:

01.​04.​14 – 19.​00h – Os­na­brück/Sub­stAnZ
15.​04.​14 – 19.​00h – Os­na­brück/Sub­stAnZ
06.​05.​14 – 19.​00h – Os­na­brück/Sub­stAnZ
20.​05.​14 – 19.​00h – Os­na­brück/Sub­stAnZ

Get ac­tive – drive Bus!
Kein Tag der deut­schen Zu­kunft in Dres­den

„Antifa Infoparty 3″ in Greven (Kesselhaus) am 04.04.14

Am 04.04.14 findet ab 18.00h in Greven (Kesselhaus) die „Antifa Infoparty 3″ statt. Eintritt kostet nur 5€ + Solispende!

Mit dabei sind Refpolk + Filou (Hip-Hop), Grenzwert (Ska-Punk) zu­sam­men mit 13-House (Hip-Hop) und Kommando Zurueck (Elek­tro­punk).

antifa infoparty 3

„Vor dem gan­zen Klimm­bimm fin­det ein in­ter­es­san­ter In­fo­vor­trag über „Hip-Hop in der rech­ten Szene“ statt. Nazis und Hip-Hop das klingt erst­mal selt­sam, gibts nicht?! Gibts doch und daher bringt die re­fe­rie­ren­de Per­son ein paar hüb­sche Infos zum Thema mit.“

Kommt vorbei!
LOVE MUSIC – HATE FASCISM!

Facebook-Veranstaltung
antifainfoparty.blogsport.de/

SubstAnZ bleibt – without questions!

„Seit fast fünf Jahren gibt es nun das selbstverwaltete Zentrum SubstAnZ an der Frankenstraße in Osnabrück. Am 12.03.2014 wurde uns die Kündigung für unser Haus zugestellt. Was bedeutet das? Die Vermieter wollen das SubstAnZ zum 31.05.2015 vor die Tür setzen. Unser Projekt ist damit unmittelbar in Gefahr. Aber wir lassen uns nicht unterkriegen und werden die Kündigung nicht hinnehmen.

Der Betrieb wird auf jeden Fall wie bisher fortgeführt.

Über die Hintergründe: Das SubstAnZ ist aus dem jahrzehntelangen Kampf um ein selbstverwaltetes Zentrum in Osnabrück hervorgegangen. Das Haus in der Frankenstraße ist in Osnabrück eine Basis für politisches Engagement, für unkommerzielle Kultur und offene Jugendarbeit. Der Raum soll frei von Diskriminierung sein. Er soll Begegnungen zwischen Menschen mit vielfältigen Hintergründen ermöglichen, soll Platz bieten, sich politisch zu bilden, sich zu organisieren und zu feiern – ohne Konsumzwang und bezahlbar. So finden im SubstAnZ politische Vorträge, Lesungen, Filmvorführungen, Mobilisierungs – und Informationsveranstaltungen zu Demonstrationen, Spieleabende, Kreativangebote von Siebdruck bis Theater, sowie Partys und Konzerte statt. Die gesamte Arbeit wird ehrenamtlich und ohne kommunale Zuschüsse geleistet. Alle können sich einbringen.

Vor ungefähr einem Jahr wurde das Gelände, das sich von unserem Haus an der Frankenstraße bis zur Dammstraße erstreckt, an neue Eigentümer verkauft: die „Kolde-Wüst-Löhr-Hefti GbR“. Der bestehende Mietvertrag für unser Haus wurde von diesen übernommen. Sofort haben wir uns um Verhandlungen mit den neuen Vermietern bemüht und sogar Kaufinteresse bekundet. Trotz des desolaten Zustandes des Gebäudes wurde uns als einzige Reaktion eine drastische Mieterhöhung vorgeschlagen. Alle weiteren Kontaktaufnahmen, sowie Angebote unsererseits wurden ignoriert. Überraschend erhielten wir dann die Kündigung zum 31.05.2015.

Offensichtlich wird ein selbstorganisiertes, unkommerzielles Projekt zugunsten von Profitmaximierung verdrängt.

Wir werden diese Kündigung nicht unbeantwortet hinnehmen.

Im SubstAnZ geht´s weiter: Cafés und Kneipen, Konzerte und Partys finden wie gewohnt statt. Außerdem findet im Sommer ein großes Hausfest statt.

Kommt vorbei, bringt euch ein, haltet euch auf dem Laufenden.

Das Plenum des SubstAnZ“

Aufruf der Seite www.substanz-os.de/
substanz bleibt

1. Mai 2014: Naziaufmarsch Verhindern!

Am 1. Mai wollen in Dortmund Neonazis aufmarschieren. Mit ihrer Partei “Die Rechte” haben die Kader des Verbotenen “Nationalen Widerstand Dortmund” einen Weg gefunden, ihre Strukturen weiterzuführen; sie wollen bei der Kommunalwahl Ende Mai in den Stadtrat einziehen.

Wir rufen alle Gegner der Neonazis dazu auf, sich diesem Aufmarsch in den Weg zu stellen. Nur gemeinsam kann uns gelingen, was Innenministerium und Polizei seit jahren nicht schaffen: Den Naziaufmarsch Stoppen!

Aufruf der AA170 Dortmund:

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Lautstarke Demonstration gegen Abschiebung

Am 20.03.14 demonstrierten in Osnabrück ca. 600 Menschen gegen die geplanten 80 Abschiebungen. Es gelang das Thema zusammen auf die Straße zu tragen und in die Öffentlichkeit zu bringen. Auch wenn der Sozialauschuss nun vielleicht etwas unter öffentlichem Druck steht, werden dadurch die Abschiebungen wohl nicht alle verhindert werden. Die nächsten Abschiebebescheide sind unterwegs. Es gilt nun also die Geflüchteten weiter zu unterstützen und die Abschiebungen zu verhindern! Haltet Augen und Ohren offen, informiert euch auf den bekannten Internetseiten, vernetzt euch und praktiziert Solidarität.

Abschiebungen verhindern, Refugees welcome, Abschiebebehörden not welcome!

Hier noch der Noz – Artikel und ein Ndr Bericht

Demonstration gegen Abschiebungen in Osnabrück

Stop Deportation

Im Folgenden dokumentieren wir den Aufruf der Gruppe No Lager:

Demonstration gegen Abschiebungen am Donnerstag, 20.03.2014
Datum: Donnerstag, 20.03.2014
Zeit: 15:30 Uhr
Ort: Gewerkschaftshaus, August-Bebel-Platz 1, Osnabrück


Am nächsten Donnerstag führen Geflüchtete und Unterstützer*innen eine Demonstration gegen Abschiebungen in der Osnabrücker Innenstadt durch.

In den nächsten Wochen sollen ca. 80 Geflüchtete aus Osnabrück in andere EU-Länder abgeschoben werden, darunter Italien, Ungarn und Frankreich. Eine erste Abschiebung, die in der Nacht auf den 11.03. stattfinden sollte, konnte durch eine Protestaktion von ca. 60 Menschen verhindert werden. In den nächsten Tagen und Wochen wird es zu weiteren Abschiebungen kommen, da mehrere Geflüchtete bereits einen Abschiebebescheid erhalten haben.
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Café Klatsch zum Tag der politischen Gefangenen

Tag der politischen Gefangenen

Am 18.3 ist wieder Café Klatsch! Für Menschen, die sich für die aktuelle Lage rund um die Geflüchteten interessieren, oder/und beabsichtigen am 22.3 nach Münster (gegen den 1000 Kreuze Marsch) und am 29.3 nach Dortmund („Erinnern heißt Kämpfen“ Demo) zu fahren, könnte dies besonders interessant werden.
Außerdem wird ein Film zum Tag der politischen Gefangenen gezeigt. Wie gewohnt also am 18.3 ab 19h im SubstAnZ, Frankenstraße 25a.

Freiheit für Josef!

Seit dem Abend des 24. Januar 2014 sitzt in Wien der Genosse Josef in Untersuchungshaft. An diesem Tag veranstalteten dort die Freiheitliche Partei Österreichs (FPÖ) zusammen mit Burschenschaften den Wiener Akademikerball, eine regressive Tanzveranstaltung, zu der hunderte konservative bis rechtsradikale Gäste ihren Weg finden, um sich und ihre faschistoiden Weltanschauungen abzufeiern und sich zu vernetzen.
Im Rahmen der antifaschistischen Gegenproteste, die seit Jahren mehr und mehr Zulauf erhalten und den Rechten schon mehr als einmal ihr Fest vermiest haben, kam es auch dieses Jahr zu militanten Aktionen. Diese überstiegen in Ausmaß und Entschlossenheit deutlich das Maß der letzten Jahre. Die österreichische Polizei war völlig überfordert, musste nach ihrem Versagen schnell Schuldige präsentieren und setzte mehrere Demonstrant_innen willkürlich fest. Die Vorwürfe gegen sie waren nicht haltbar, und als letzter von ihnen sitzt Josef nun seit fast zwei Monaten in Haft. Ihm wird Landfriedensbruch, schwere Sachbeschädigung und schwere Körperverletzung vorgeworfen.
Gestern wurde die dritte Haftprüfung ablehnend beschieden, was bedeutet, dass das Gericht davon ausgeht, dass er in der Hauptverhandlung nach der U-Haft zu einer Freiheitsstrafe ohne Bewährung verurteilt wird. Außerdem wird dem Genossen eine absurde „Tatbegehungsgefahr“ unterstellt, was impliziert, dass er, sobald auf freiem Fuß, diesselben ihm vorgeworfenen Taten erneut begehen würde.
Free Josef
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80 geplante Abschiebungen aus Osnabrück bestätigt

+++ UPDATE 13.03.2014 +++

Die „Neue Osnabrücker Zeitung“ berichtet über die verhinderte Abschiebung:

+++ UPDATE 12.03.2014 +++

Der NDR berichtet über den Protest der Geflüchteten bei einer Bürgersprechstunde mit Ministerpräsident Stephan Weil in der Lagerhalle Osnabrück. Am Montag waren 25 Refugees und einige Demonstrant_innen vor Ort, um zum einen die Öffentlichkeit aufmerksam zu machen, und zum anderen gegen die geplanten Abschiebungen zu protestieren.

Am Dienstag konnte die erste Abschiebung eines Refugees verhindert werden. Der NDR berichtet folgendermaßen: „Die Abschiebung eines Somaliers wurde am Dienstag abgebrochen. Der Mann sollte mithilfe der Polizei ausgewiesen werden. Doch die Aktion sei abgebrochen worden, weil mehrere Personen vor der Wohnung des Mannes standen und die Tür blockierten, sagte eine Polizeisprecherin zu NDR 1 Niedersachsen.“

Hier geht es zum NDR-Bericht. Lasst doch auch noch einen netten Kommentar da, die bisherigen sind eher von der Sorte Kartoffelbrei!

Sonst heißt es weiterhin Ohren offen halten, Abschiebungen verhindern!
United we stay! No one is illegal! Refugees welcome!

+++07.03.2014+++

80 geplante Abschiebungen aus Osnabrück bestätigt

In den nächsten Wochen soll es zu mehreren Abschiebungen in Osnabrück kommen.
Hiervon sind 80 Geflüchtete betroffen, die im Rahmen des Dublin II Abkommens (der sogenannten Drittstaatenregelung) wieder in die EU-Länder abgeschoben werden sollen, in die sie zuerst geflohen waren. Nachdem ihre Flucht in Deutschland vorerst endete, die Geflüchteten sich hier versuchten, ein normales Leben aufzubauen und Freundschaften zu finden, werden sie nun wieder aus ihrer Umgebung gerissen.
Um dies zu verhindern, müssen wir alle gemeinsam aktiv werden!
Aktionen werden über die üblichen Kanäle gestreut. Haltet euch auf dem Laufenden, organisiert euch und euer Umfeld!
Werdet aktiv und zeigt, dass uns jede_r willkommen ist!

United we stay! No one is illegal! Refugees welcome!

Hier erhaltet ihr in den nächsten Tagen weitere Infos:
Twitter
No Lager Osnabrück: Facebook / Blog
Café Résistance: Facebook / Blog

http://antifagrafik.blogsport.eu/files/2013/11/refugees_welcome-01.png

Abschlussbericht und Reflexion der Proteste gegen die Innenministerkonferenz (IMK) vom 4. bis 6.12.2013 in Osnabrück

Das Bündnis „Kein Frieden mit der IMK“ hat einen ersten Abschlussbericht verfasst, welchen wir hier gerne teilen möchten:

copy and paste via keinfriedenmitderimk.noblogs.org

„Als wir irgendwann im späten Sommer 2013 davon erfahren haben, dass die Herbstkonferenz der Innenminister_innen in Osnabrück stattfinden sollte, war für uns von Anfang an klar, dass das „ein ganz großes Ding“ für uns wird und wir die nächsten Monate kaum noch Zeit für andere Sachen haben werden. So sollte es sein.

In diesem Abschlussbericht wollen wir unsere Arbeit reflektieren, die Tragweite einer solchen Veranstaltung für die Szene verdeutlichen, die Ergebnisse der Konferenz selbst beurteilen (gesonderter Text) und schließlich nach vorn blicken und euch, als möglicherweise demnächst selbst Betroffene, ein paar Gedanken zur Hand geben.

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