Archiv für Mai 2011

Deauville – Wir werden nicht von deinem Wasser kosten

Shutdown

Filmvorführung ‘69′

Beim nächsten Café Résistance am Dienstag, dem 7.6., zeigen wir den Film ’69′ zum Konflikt um das Ungdomshuset in Kopenhagen 2006/2007.

69

Kopenhagen ist eine von vielen europäischen Städten, die mitten im Prozess der Stadtumstrukturierung und Säuberung durch Stadtverwaltungen stecken. Der organisierte Widerstand, der im Zeitraum der Räumung des Jugendhauses stattfand, brachte den Konflikt auf ein neues Level.

‘69′ schildert die letzten 6 Monate in der Geschichte des Jugendhauses, gesehen durch die Augen der Aktivisten. Durch die Zusammenstellung von einzigartigem Filmmaterial von geheimen Meetings, direkten Aktionen, Riots, den Alltag des Jugendhauskollektivs und die Räumung, gefilmt im Haus, portraitiert diese Dokumentation die Spannungen zwischen marginalisiert und radikalisiert werden.

Das Café ist wie immer ab 19 Uhr geöffnet (SubstAnZ, Frankenstr. 25a).

Weg mit allen rechten (Hooligan-)Strukturen!

BS-21

Für Samstag, den 21. Mai 2011 ruft in Braunschweig die Initiative gegen rechte Hooligan-Strukturen mit Unterstützung zahlreicher antifaschistischer Gruppen zu einer Demonstration unter dem Motto „Weg mit allen rechten (Hooligan-)Strukturen! Naziaufmarsch am 4. Juni verhindern!“ auf. Start der antifaschistischen Demo ist um 14 Uhr am Braunschweiger Hauptbahnhof.
nonazisbs.blogsport.de

Partytipp: Subversive Quereelen Spezial

Die Subversiv Perverse Aktion veranstaltet zusammen mit der Hip-Hop Kneipe des SubstAnZ am 27.05. im Rahmen der schwul-lesbischen Kulturtage „Gay in May 2011″ eine Queerparty mit Sookee und Glitter Gewitter:

Subversive Quereelen Spezial

Die Subversiven Queerelen mischen wieder den Geschlechterdschungel auf und mit dabei ist diesmal Sookee! Die „Quing of Berlin“ will mit- und weiterdenken, kritisch nachfragen und Dialoge führen – Queertheorie verpackt in Rap und Beats. So kommen eure Ärsche schon mal in Bewegung, bevor euch „Glitter Gewitter“ mit den besten Perlen aus 90er Eurodance, aktuellen Electrohits und den besten Punk Klassikern bis zum frühen Morgen schwitzen lassen.

Wann: Freitag, 27. Mai 2011, ab 22:00 Uhr
Wo: SubstAnZ Osnabrück, Frankenstraße 25a
Eintritt: 3€

Subversiv Perverse Aktion
Hip-Hop Kneipe

Mobi-Veranstaltung gegen den Naziaufmarsch in Braunschweig

Braunhschweig

Unter dem Motto „Tag der deutschen Zukunft“ wollen Nazis am 4. Juni 2011 durch die Braunschweiger Innenstadt gegen „Überfremdung“ demonstrieren. Bereits in den vergangenen zwei Jahren fand der „Tag der deutschen Zukunft“ in Norddeutschland satt. In Pinneberg marschierten 200-250 Nazis, in Hildesheim etwa 700-800 Nazis und nun soll Braunschweig die nächste Adresse sein. Der „Tag der deutschen Zukunft“ soll als jährliches Nazi-Event etabliert werden. Dieses werden wir nicht zulassen!

Ebenfalls am 4. Juni wird im Zentrum der Stadt das von Migrant_innen und Kulturvereinen organisierte Festival „Braunschweig International“ veranstaltet, um interkulturellen Austausch für alle erlebbar zu machen. Zeitgleich gegen „Überfremdung“ zu demonstrieren ist eine besondere Provokation durch die Nazis.

Um die Anreise zu planen, organisiert das „Cafe Résistance – Offener antifaschistischer Treff“ zusammen mit weiteren Organisatoren eine Mobilisierungsveranstaltung in Osnabrück.

Dienstag, 17. Mai 2011 | 19:30 Uhr | SubstAnZ, Frankenstraße 25a, Osnabrück
Das Cafe ist wie immer bereits ab 19 Uhr geöffnet!

keinezukunftdervergangenheit.tk

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NACHTRAG: Pressemitteilung des Bündnis gegen Rechts

Nazi-Kundgebung in Braunschweig und Aufmarsch in Peine können nur unter massivem Polizeieinsatz durchgesetzt werden

Nachdem die Nazis bis vors Bundesverfassungsgericht geklagt hatten, wurde ihnen eine Kundgebung von 12.00 bis 15.00 Uhr am Bahnhof in Braunschweig erlaubt. Möglich war die Durchführung aber nur aufgrund eines gewaltigen Polizeiaufgebots (über 5000 Polizisten waren im Einsatz). Mehrere Tausend GegendemonstrantInnen waren auf den Beinen, um ihren Protest zu zeigen. Um 10.00 Uhr fanden in unmittelbarer Nähe zum Braunschweiger Hauptbahnhof eine Kundgebung des DGB auf dem Berliner Platz und eine des Bündnis gegen Rechts am Schilldenkmal statt, an denen sich insgesamt über 5000 Menschen beteiligten. Gegen 12.00 Uhr zog eine Demonstration des DGB in die Braunschweiger Innenstadt, während über 500 Personen am Bahnhof blieben, um dort die Hetzreden der ungefähr 500 Nazis, weniger als erwartet, durch lautstarke eigene Beiträge zu übertönen. Da die Polizei den Nazi-Kundgebungsplatz weiträumig abgesperrt hatte, scheiterten alle Versuche, dichter an die Nazi-Kundgebung heran zu kommen.So wurde massiv verhindert, dass die GegendemonstrantInnen den Nazis zeigen konnten, dass sie hier nicht erwünscht sind.

Im Anschluss fuhren die Nazis weiter nach Peine, um dort noch einen Aufmarsch durchzuführen, den sie im Vorfeld bei der Stadtverwaltung Peine angemeldet und genehmigt bekommen hatten.

Vielen Protestierenden in Braunschweig war es jedoch nicht genug, sich nur in Braunschweig gegen die Nazis zu engagieren. Daher machten sich ab etwa 13.00 Uhr viele Menschen auf den Weg nach Peine. Dort sammelten sich im Laufe des Nachmittags mehrere hundert GegendemonstrantInnen und versuchten auf die von Dieter Riefling angemeldete Route zu kommen, um den Naziaufmarsch zu verhindern. Auch hier verhinderten weiträumige Absperrungen der Polizei Blockaden des Naziaufmarsches. Immer wieder drängte die massiv und sehr aggressiv auftretende Polizei diese Versuche zurück, so dass die Nazis letztlich mit starker zeitlicher Verzögerung aufmarschieren konnten. Der Nachmittag in Peine war für die Antifaschistinnen und Antifaschisten geprägt von Absperrungen, Einsatz von Pfefferspray, Hunden und Schlagstöcken, Ingewahrsam- und Festnahmen.

Insgesamt haben sich 39 Verletzte gemeldet (verletzt wurden diese durch den Einsatz von Pfefferspray, Schlagstöcken und durch einen Hundebiss), über 75 vorübergehende Ingewahrsamnahmen und über 10 Festnahmen sowie etliche Platzverweise.

Der 4. Juni hat mal wieder gezeigt, dass Naziaufmärsche nur statt finden können, wenn sie durch ein großes und massiv auftretendes Polizeiaufgebot geschützt werden.

Es ist jedoch ein großer Erfolg der Mobilisierung des Braunschweiger Bündnis gegen Rechts, dass der Widerstand gegen den Naziaufmarsch so viele Menschen sowohl in Braunschweig als auch in Peine auf die Straße brachte.

Auch in Zukunft wird das Bündnis gegen Rechts aktiv gegen Naziaktivitäten vorgehen.

Bündnis gegen Rechts

keinezukunftdervergangenheit.tk

NOZ: Auseinandersetzungen zwischen Linken und Rechten am Osnabrücker Hauptbahnhof

8. Mai – Tag der Befreiung!

Reichstag

Heute vor 66 Jahren erfolgte die bedingungslose Kapitulation Deutschlands nach der militärischen Zerschlagung durch die Allierten.

Oldenburg: Bundeswehrkonzert im Schlossgarten verhindern!

Am 8.Mai 2011, dem 66. Jahrestag der Befreiung Europas vom deutschen Nationalsozialismus, veranstaltet die Stadt Oldenburg ein Bundeswehrkonzert im Schlossgarten. Mit einem Auftritt des Heeresmusikkorps 1 aus Hannover soll die langjährige Patenschaft zwischen der Stadt Oldenburg und der Bundeswehr gefeiert werden.

Geschichtsrevisionismus und Kriegsverherrlichung entgegentreten!

Der 8. Mai muss gefeiert werden! – Bundeswehr-Konzert zum Desaster machen!

antimiloldenburg.blogsport.de

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NACHTRAG: Bericht ‚Bundeswehrkonzert in Oldenburg zum Desaster gemacht‘